Infoabend in Meran: Klimaplan Südtirol 2040 – lokal handeln, gemeinsam wirken

14. January 2026

Südtirols Beitrag zur Klimaneutralität im Fokus des Informationsabends am 13. Jänner in Meran.

Nach den Informationsabenden in Bruneck, Schlanders und Sterzing machte die Veranstaltungsreihe „Klimaplan Südtirol 2040 – Lokal handeln, gemeinsam wirken” am 13. Jänner im Bürgersaal in Meran Halt.

Ca. 110 Interessierte informierten sich aus erster Hand über aktuelle Themen rund um den Klimaschutz. Peter Brunner, Landesrat für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, stellte den „Klimaplan Südtirol 2040“ vor und erläuterte die wichtigsten Strategien und Maßnahmen, mit denen Südtirol seine ambitionierten Klimaziele erreichen will, sowie den bisherigen Umsetzungsstand.

„Der Klimaplan Südtirol 2040 kann nur gelingen, wenn wir alle Menschen mitnehmen. Klimaschutz betrifft uns alle und braucht Verständnis, Beteiligung und machbare Lösungen im Alltag. Gleichzeitig ist klar: Die Umsetzung ist eine gemeinsame Aufgabe des gesamten Landes. Alle Ressorts der Autonomen Provinz Bozen arbeiten weiterhin daran, die Maßnahmen des Klimaplans konsequent umzusetzen und die Klimaziele zu erreichen,“ betont Landesrat Peter Brunner.

Ulrich Gamper, Präsident der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, betonte in seinen Grußworten: „Gemeinsam mit den Gemeinden arbeiten wir im Bezirk an der Umsetzung der Klimapläne. Die Installation einer neue Photovoltaikanlage, die Ausweisung einer verkehrsberuhigten Zone, die Organisation eines Kleidertauschmarktes oder die Erstellung eines Leitfadens zur korrekten Abfallsammlung: Jeder Beitrag für mehr Klimaschutz ist wichtig.“

„Die Meraner Stadtverwaltung misst dem Klimaschutz eine zentrale Bedeutung bei, um den BürgerInnen von heute eine hohe Lebensqualität und künftigen Generationen eine nachhaltige Stadt zu garantieren. Dies zeigen auch unsere Bemühungen um die Zertifizierung als KlimaGemeinde Gold und unser tägliches Engagement für eine konsequente Klimapolitik, die auf Energieeffizienz, Emissionsreduktion, Anpassung an den Klimawandel und Pflege der städtischen Landschaft sowie der historischen Bausubstanz setzt. Meran möchte – unter größtmöglicher Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger – langfristig in das Wohlergehen, die Sicherheit und die Resilienz unserer Gemeinschaft investieren”, bekräftigt Bürgermeisterin Katharina Zeller.

Ulrich Santa, Direktor der Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus, gab einen Überblick über den Stand der Dinge im Bereich kommunale Klimapläne. Es folgten Best-Practice-Beispiele von KlimaGemeinden: Tobias Prosch, Dienststellenleiter für Instandhaltung, Grünanlagen, Sportanlagen und Umwelt von Brixen sprach über die Klimareise der Stadt, wie die bereits durchgeführten Maßnahmen zur Förderung der nachhaltigen Mobilität, die Energiebuchhaltung sowie Klimaanpassungsmaßnahmen im Rahmen des Projektes StadtLandFluss. Georg Altstätter, Bürgermeister der Gemeinde Martell, stellte zwei Mobilitätsprojekte vor, um Fahrradmobilität und das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel zu verbessern. In der abschließenden Diskussionsrunde wurden unter anderem Fragen zum Einsatz von Wärmepumpen, den Kosten von Klimaschutzmaßnahmen und dem Ausbau der Bahnlinie Meran-Bozen vertieft.

Die Veranstaltung wurde vom Ressort für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, Energie, Raumentwicklung und Sport des Landes gemeinsam mit der Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus sowie mit Unterstützung der Gemeinde Meran und der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt organisiert.

Foto 1: Die TeilnehmerInnen der Diskussionsrunde (von links nach rechts):

Bezirkspräsident Ulrich Gamper, Dienststellenleiter für Umwelt Tobias Prosch aus Brixen, Bürgermeisterin von Meran Katharina Zeller, Landesrat Peter Brunner, Bürgermeister von Martell Georg Altstätter und Ulrich Santa von der Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus

Fotorechte: Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt


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