Der Choleraweg in Tramin
Anfahrt : Von Bozen auf der Weinstraße über Eppan und Kaltern nach Tramin; Parkmöglichkeiten unterhalb der Kirche beim Bürgerhaus. Wegverlauf : Am Rathausplatz in Tramin (250 m) wenden wir uns nach Süden und wandern über die J.-v.-Payer-Straße und die J.-v.-Zallinger-Straße hinunter zur Weinstraße. Diese überqueren wir und folgen ein kurzes Stück der Straße Richtung Neumarkt. Bei der ersten Abzweigung biegen wir links in die Steinackerstraße, wenden uns bald noch einmal nach links und folgen der Markierung Nr. 15 und dem Hinweis „Choleraweg“. Auf dem asphaltierten Feldweg wandern wir, alle Abzweigungen missachtend, nördlich geradeaus, vorbei an oberhalb gelegenen Weingärten und den...
Wanderung auf dem Regglberg im Unterland
Anfahrt : Von Auer oder Neumarkt nach Aldein und weiter in Richtung Petersberg bis zum Gasthof „Waldrast“. Auf der Höfestraße, die rechts abbiegt, weiter bis zum ehemaligen Gasthof „Schlögler“ (1.454 m) im Weiler Lärch; hier Parkmöglichkeit. Wegverlauf : Vom Gasthof „Schlögler“ wandern wir auf der Straße kurz weiter und biegen bei einem Bildstock links ab. Nun folgen wir dem Wegweiser „Weißenstein“ und der Markierung Nr. 8 und wandern auf einem breiten, geräumten Weg und bald auf schmalem, gebahntem Steig durch Wald hinauf zum Rand der Lärchenwiesen. An der Wegkreuzung biegen wir links ab. Der Weg führt uns teils ansteigend, teils nahezu eben zu zwei Weggabelungen (beide...
Vom Gampenpass auf den Großen Laugen
Anfahrt : Von Lana auf der Gampenpassstraße hinauf bis zum Gampenpass (1.518 m); Parkgelegenheit neben der Straße; mit dem Bus von Meran über Lana zum Gampenpass. Wegverlauf : Vom Gampenpass wandern wir auf dem breiten Forstweg bis zur ersten Kurve, nach der rechts der Wanderweg Nr. 133 (= Teil des Bonacossaweges) abzweigt. Auf diesem steigen wir durch Wald und später über Wiesen und felsdurchsetzte Hänge ziemlich steil bergauf und gelangen zum Laugensee (2.182 m). Wir wandern am rechten Seeufer weiter und folgen dann wieder rechts einem nicht markierten, aber gut erkennbaren Weg, auf dem wir zuerst leicht und dann stärker ansteigend über Gras- und Geröllhänge hinaufkommen zu einer Senke nördlich des Gipfelaufbaus. Wir...
Meraner Höhenweg: von Giggelberg bis Unterstell
Anfahrt: Nach Partschins und bis zur Texelbahn (zwischen Rabland und Partschins), hier großer Parkplatz; mit der Texelbahn hinauf bis zum Gasthof Giggelberg (1.565 m) Rückkehr von der Talstation der Seilbahn Unterstell mit dem Bus der Linie 265 (Abfahrt: 15.35, 16.35 und 17.35 Uhr) bis Rabland, dort Straße überqueren und bei der Haltestelle vor der Raiffeisenkasse mit der Linie 266 (Abfahrt: 15.53, 16.33, 17.13 Uhr) weiterfahren zur Talstation der Texelbahn; man erreicht die Texelbahn auch zu Fuß in ca. 30 Minuten von Rabland Wegverlauf: Vom Gasthof Giggelberg (1.565 m) folgen wir dem Meraner Höhenweg mit der Markierung 24, auf dem wir bis ca. 1.420 m absteigen und nach dem Anstieg zum Gasthof Hochforch (1550 m,...
Editorial 11/2022
Heuer feiern wir das 20-jährige Bestehen des Euro. Neben Italien tauschten am 1. Jänner 2002 auch Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Luxemburg, die Niederlanden, Österreich, Portugal und Spanien ihre alten Währungen gegen den Euro um. Die Umstellung von zwölf nationalen Währungen auf den Euro war ein einzigartiger historischer Schritt: Vor dem 1. Jänner 2002 druckte die Europäische Zentralbank mehr als 15 Milliarden Euro-Banknoten und prägte etwa 52 Milliarden Münzen. In den Folgejahren folgten sieben weitere europäische Staaten mit der Einführung des Euro: Slowenien (2007), Malta und Zypern (2008), Slowakei (2009), Estland (2011), Lettland (2014) und Litauen (2015). In Kroatien soll ab 2023 der...
Meran hat die Wahl
Zu den Gemeinderatswahlen präsentieren sich am 4. Mai insgesamt 13 Listen mit 292 Kandidat/-innen und fünf Bürgermeisterkandidaten und -kandidatinnen. Wir haben die fünf Bewerber/-innen für das höchste Amt der Stadt Meran um ein schriftliches Interview gebeten: Die Stadtgemeinde Meran muss dringend ein Gemeindeentwicklungskonzept ausarbeiten. Wo sehen Sie für die Zukunft die Obergrenze der in der Stadt Meran ansässigen Bevölkerung und wie soll diese durch politisches Handeln gemanagt werden? Ceresara: Eine ausgewogene Stadtentwicklung braucht keine starre Obergrenze, aber weitsichtige Planung und einen klaren Fokus auf das Allgemeinwohl. Da Molin: Wir glauben nicht, dass eine Bevölkerungsgrenze gesetzt...
Von Vals zur Fane-Alm
Anfahrt : Mit dem Auto von Mühlbach im unteren Pustertal ins Valser Tal, durch das Dorf Vals und vorbei an den großen Parkplätzen der Seilbahnen Gitschberg und Jochtal bis zum letzten Parkplatz. Wegverlauf : Vom Parkplatz (1.370 m) wandern wir auf der Talstraße nahezu eben taleinwärts zur Kurzkofelhütte (1.422 m, Einkehrmöglichkeit, Montag Ruhetag; Rodelverleih). Nun folgen wir dem etwas stärker ansteigenden, breiten Weg weiter talein und erreichen nach mehreren Kehren an dem das Tal quer abriegelnden Steilhang eine kleine Ebene mit einer Sitzgelegenheit und einer Schautafel. Am oberen Rand einer Schlucht wandern wir eben weiter und gelangen nach einem kurzen Abstieg und Gegenanstieg zum Almdorf Fane (1.739 m, im Winter nur die...
Rundwanderung: Taser – Egger – Gsteier
Anfahrt : Nach Schenna und weiter zur Talstation (827 m) der Seilbahn zum Taser; hier großer Parkplatz; mit der Seilbahn zum Taser. Wegverlauf : Vom Gasthof Taser (1.450 m, Einkehrmöglichkeit) wandern wir auf der Forststraße (Nr. 40, „Taser Höhenweg“) nahezu eben bis zum Greitererhof (1.420 m, Einkehrmöglichkeit) und folgen dann dem schönen Waldsteig (Nr. 40) bis zum Berggasthof Egger (1.505 m; ab Taser ca. 30 Minuten). Auf dem Höhenweg wandern wir eben oder leicht ansteigend weiter durch den Wald. Bald führt uns der schmale, aber sehr gut angelegte Weg hinunter zur Höfegruppe und zum Gasthof Gsteier (1.370 m, Einkehrmöglichkeit; ab Egger gut 1½ Stunden). Nun folgen wir der asphaltierten Zufahrtsstraße...
Der Oachner Höfeweg
Anfahrt : Von Blumau im unteren Eisacktal Richtung Völs, nach ca. 2 km rechts ab Richtung Tiers, nach einigen Kehren links ab nach Prösels; große Parkplätze in der Nähe des Schlosses. Wegverlauf : Vom Parkplatz unterhalb von Schloss Prösels (856 m) im gleichnamigen Weiler wandern wir auf dem breiten Weg Nr. 3 (Hinweis Unteraicha) zuerst durch Wiesen, dann durch Wald Richtung Westen leicht abwärts und gelangen nach ca. 20 Minuten zum sogenannten Wirtskeller, wo der Oachner Höfeweg rechts abzweigt. Wir kommen an den Höfen Riefer, Flunger und Dosser vorbei und gelangen zum Buschenschank Tommelehof (Einkehrmöglichkeit nur auf Bestellung) und wenig später zum Buschenschank Gemoanerhof (690 m, Einkehrmöglichkeit bis...
Ein Sommerloch, das bleibt
Aufmerksame Leser werden sich erinnern. Schon einmal wurde in dieser Rubrik das Thema „Sommerloch“ behandelt. Das Gute an dieser Art von Nachrichtenvakuum ist ja, dass es meist ebenso schnell verschwindet, wie es gekommen ist. Was man vom zweiten großen Loch dieses Sommers wohl nicht behaupten kann, jenem in der Kasse der Maiser Vereinshaus GmbH. Architektonische Gustostückerln wie eine aufgehängte Stiegenhauskonstruktion aus Stahl, Fußbodenkühlung und purpurrote Nasszellen, dazu modernste Bühnentechnik: Nur das Feinste war gut genug bei der Renovierung des Maiser Vereinshauses. Nun sitzt man auf einem Schuldenberg von 360.000 Euro. Die allgemeine Krisenstimmung als Ursache dafür ins Feld zu führen, wäre...
Neue Gentechnik
Das Europaparlament hat kürzlich für Lockerungen beim Einsatz von neuen, gentechnischen Verfahren wie der Genschere CRISPR/Cas [Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats] in der Pflanzenzüchtung gestimmt. Viele Wissenschaftler/-innen sehen darin die Chance, Nutzpflanzen so zu verändern, dass sie gesünder und widerstandsfähiger werden. 2012 entwickelten Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna, zwei Molekularbiologinnen, ein neues Verfahren, um DNA-Bausteine im Erbgut ganz gezielt zu ersetzen. Die neue Gentechnik CRISPR/Cas wird auch als Gen-Schere bzw. Genom-Editierung bezeichnet. Durch diese Methode können einzelne Gene, d.h. DNA-Bausteine, umgeschrieben oder „editiert“ werden. Das bedeutet Zeit- und...
Die Bibliothek des Meraner Stadttheaters
Wieder steige ich im Theater die Stiege bis zum obersten Stockwerk, denn dort befindet sich neben dem Kostümfundus auch die Bibliothek. Zuerst betrete ich aber mit Sabine Hillebrand die Galerie und bestaune die wunderbare architektonische Gestaltung. In meinen Augen ist unser Stadttheater wirklich ein Juwel, vom Jugendstil geprägt. An der gegenüberliegenden Wand weist mich Sabine Hillebrand auf einen etwa senkrechten Streifen hin, an dem die ursprünglichen Farben freigelegt wurden. Es ist ein helles Blau, vor dessen Hintergrund sparsame Ornamente in zartem Weiß gut zur Geltung kommen. Derzeit dominiert ein dunkles Braunrot, wogegen die ursprüngliche Farbgestaltung heller, leichter und fröhlicher wirkt. Es wäre schön, das Theater in diesem...




