Wanderung auf dem Regglberg im Unterland
Anfahrt : Von Auer oder Neumarkt nach Aldein und weiter in Richtung Petersberg bis zum Gasthof „Waldrast“. Auf der Höfestraße, die rechts abbiegt, weiter bis zum ehemaligen Gasthof „Schlögler“ (1.454 m) im Weiler Lärch; hier Parkmöglichkeit. Wegverlauf : Vom Gasthof „Schlögler“ wandern wir auf der Straße kurz weiter und biegen bei einem Bildstock links ab. Nun folgen wir dem Wegweiser „Weißenstein“ und der Markierung Nr. 8 und wandern auf einem breiten, geräumten Weg und bald auf schmalem, gebahntem Steig durch Wald hinauf zum Rand der Lärchenwiesen. An der Wegkreuzung biegen wir links ab. Der Weg führt uns teils ansteigend, teils nahezu eben zu zwei Weggabelungen (beide...
Vom Gampenpass auf den Großen Laugen
Anfahrt : Von Lana auf der Gampenpassstraße hinauf bis zum Gampenpass (1.518 m); Parkgelegenheit neben der Straße; mit dem Bus von Meran über Lana zum Gampenpass. Wegverlauf : Vom Gampenpass wandern wir auf dem breiten Forstweg bis zur ersten Kurve, nach der rechts der Wanderweg Nr. 133 (= Teil des Bonacossaweges) abzweigt. Auf diesem steigen wir durch Wald und später über Wiesen und felsdurchsetzte Hänge ziemlich steil bergauf und gelangen zum Laugensee (2.182 m). Wir wandern am rechten Seeufer weiter und folgen dann wieder rechts einem nicht markierten, aber gut erkennbaren Weg, auf dem wir zuerst leicht und dann stärker ansteigend über Gras- und Geröllhänge hinaufkommen zu einer Senke nördlich des Gipfelaufbaus. Wir...
Rundwanderung: Taser – Egger – Gsteier
Anfahrt : Nach Schenna und weiter zur Talstation (827 m) der Seilbahn zum Taser; hier großer Parkplatz; mit der Seilbahn zum Taser. Wegverlauf : Vom Gasthof Taser (1.450 m, Einkehrmöglichkeit) wandern wir auf der Forststraße (Nr. 40, „Taser Höhenweg“) nahezu eben bis zum Greitererhof (1.420 m, Einkehrmöglichkeit) und folgen dann dem schönen Waldsteig (Nr. 40) bis zum Berggasthof Egger (1.505 m; ab Taser ca. 30 Minuten). Auf dem Höhenweg wandern wir eben oder leicht ansteigend weiter durch den Wald. Bald führt uns der schmale, aber sehr gut angelegte Weg hinunter zur Höfegruppe und zum Gasthof Gsteier (1.370 m, Einkehrmöglichkeit; ab Egger gut 1½ Stunden). Nun folgen wir der asphaltierten Zufahrtsstraße...
Stille. Schön wär’s!
Erscheint eine neue Ausgabe des „Meraner Stadtanzeiger“, lese ich oft zuerst den Beitrag unter dem Stichwort „Aufgelesen“. Dort erklärt uns jedes Mal Luis Fuchs kenntnisreich und humorvoll die Welt der Sprache. Neulich stellte er die Frage: „Wie hört sich Stille an?“ Dabei erwähnte er - angeregt durch den Südtiroler Liedermacher Doggi Dorfmann - die Stille am Berg und im Walde, die Stille des Wassers und die Stille in der Kirche. Als ich von der Stille in der Kirche las, dachte ich bei mir: Schön wär's! Ab und zu habe ich in Bozen zu tun. Gern würde ich dort in den Dom gehen, um still zu beten. Mehrfach habe ich es versucht. Einmal fand eine Führung statt, ein anderes Mal übte jemand auf der...
Verhaltensregeln auf der Skipiste
Die Saison 2023/2024 steht in den Startlöchern, Schnee bedeckt bereits die Berghänge rund um Meran und viele von uns erfreuen sich wieder am Wintersport. Verhaltensregeln, die auf und abseits der Piste gelten, tragen dazu bei, ein sicheres Bergabenteuer zu gewährleisten. Der Großteil der Pistenregeln findet sich in Südtirol im Landesgesetz Nr. 14/2021 sowie auf staatlicher Ebene im Gesetzesvertretenden Dekret Nr. 40/2021. Dabei handelt es sich um Ge- bzw. Verbote, deren Missachtung zumeist mit einer Geldstrafe geahndet wird. So müssen beispielsweise all jene, die eine alpine Skipiste benützen, über eine gültige Haftpflichtversicherung verfügen. Viele von uns besitzen bereits über eine private Haftpflichtversicherung , die...
Wenn die bunten Fahnen wehen
Warum sollte Österreich nicht einen Stacheldraht als Sinnbild für den Grenzzaun in seine Flagge aufnehmen? Der Vorschlag gehe von „bösen Zungen“ aus, die dem Grenzmanagement der „Zaunlady“ Mikl-Leitner nicht wohlgesinnt seien, konnte man dem TT-Magazin entnehmen. Warum eigentlich nicht, der Adler im österreichischen Bundeswappen könnte dafür die unzeitgemäßen Symbole Sichel und Hammer abtreten. In einer Rangliste der schönsten Flaggen der Welt auf www.ranker.com landete die österreichische Nationalflagge auf Platz 55. Den ersten Platz nimmt darin Kanada mit dem Ahornblatt ein, gleich dahinter folgt Nepal, dessen Flagge als einzige mehr als vier Ecken aufweist. Die Farben und Formen der Flaggen bieten sich...
Zum Piz Chavalatsch
Anfahrt : Durch den Vinschgau bis Spondinig und über Prad Richtung Stilfser Joch bis Gomagoi, dort rechts ab Richtung Stilfs; kurz vor dem Dorf Stilfs führt eine Bergstraße links zu verschiedenen Höfen und weiter Richtung Fragges (Wildgehege), dort Parkmöglichkeiten. Wegverlauf : Vom Parkplatz beim Wildgehege des Nationalparks (1.742 m) wandern wir in der Linkskehre rechts auf einem schmalen Steig (Nr. 2) am Zaun des Geheges entlang kurz etwas steil hinauf und kommen nach mäßig ansteigender Waldquerung zu einem Almweg. Wir wenden uns nach links, gelangen durch den Wald auf freie Wiesen und erreichen nach kurzem Anstieg, vorbei an der Unteren Stilfser Alm, die Obere Stilfser Alm (2.077 m, Einkehrmöglichkeit; ab Parkplatz 1 Stunde). Kurz...
Der Oachner Höfeweg
Anfahrt : Von Blumau im unteren Eisacktal Richtung Völs, nach ca. 2 km rechts ab Richtung Tiers, nach einigen Kehren links ab nach Prösels; große Parkplätze in der Nähe des Schlosses. Wegverlauf : Vom Parkplatz unterhalb von Schloss Prösels (856 m) im gleichnamigen Weiler wandern wir auf dem breiten Weg Nr. 3 (Hinweis Unteraicha) zuerst durch Wiesen, dann durch Wald Richtung Westen leicht abwärts und gelangen nach ca. 20 Minuten zum sogenannten Wirtskeller, wo der Oachner Höfeweg rechts abzweigt. Wir kommen an den Höfen Riefer, Flunger und Dosser vorbei und gelangen zum Buschenschank Tommelehof (Einkehrmöglichkeit nur auf Bestellung) und wenig später zum Buschenschank Gemoanerhof (690 m, Einkehrmöglichkeit bis...
Der Choleraweg in Tramin
Anfahrt : Von Bozen auf der Weinstraße über Eppan und Kaltern nach Tramin; Parkmöglichkeiten unterhalb der Kirche beim Bürgerhaus. Wegverlauf : Am Rathausplatz in Tramin (250 m) wenden wir uns nach Süden und wandern über die J.-v.-Payer-Straße und die J.-v.-Zallinger-Straße hinunter zur Weinstraße. Diese überqueren wir und folgen ein kurzes Stück der Straße Richtung Neumarkt. Bei der ersten Abzweigung biegen wir links in die Steinackerstraße, wenden uns bald noch einmal nach links und folgen der Markierung Nr. 15 und dem Hinweis „Choleraweg“. Auf dem asphaltierten Feldweg wandern wir, alle Abzweigungen missachtend, nördlich geradeaus, vorbei an oberhalb gelegenen Weingärten und den...
Endlich ist er da, der Sommer.
Wenn da nur nicht die halbnackten Menschen wären. Stieglitz gönnt sich in der gepflegten Cafeteria einen Espresso. Neben ihm sitzend zwei junge, leider nicht so gepflegte Männer mit schwabbeligen Bierbäuchen und ärmellosen Shirts. Offenbar ist denen entgangen, dass ärmellose Shirts auf die Baustelle und nicht in städtische Cafes gehören. Sie werden sich wohl auch zum Abendessen in dieser grausligen Montur begeben. Stieglitz hat keine Lust, sich zum vormittäglichen Kaffee verklebte Achselhaare anzusehen und wechselt das Lokal. Inzwischen ist’s Zeit für einen Aperitif. Doch jetzt kommt’s noch schlimmer. Am Nachbartisch drei Gitschen mit kurzen Hosen. Stieglitz spricht nicht von eleganten Bermudas, nein, von...
Bald ist der Kuckuck los
Als Vogel des Jahres 2022 ist vom Naturschutzbund Deutschlands der Wiedehopf gekürt worden. Doch der Vogel, dem alljährlich noch größerer Respekt gezollt wird, ist der Kuckuck. Alte Bauernregeln deuten darauf hin, dass der Kuckuck Mitte April von Afrika herkommend bei uns eintrifft. Der Zugvogel ist zumeist so pünktlich, dass der 14. bzw. 15. April im Volksmund auch „Kuckuckstag“ heißt. „Tiburtius (14. April) kommt mit Sang und Schall, bringt Kuckuck und Nachtigall“, lautet eine der Bauernregeln. Um den Kuckucksruf rankte sich früher allerhand Aberglaube. Wenn wir das erste Mal im Jahr den Kuckuck hören, sollen wir dabei in den Geldbeutel schauen; über so viel Geld, wie wir bei uns haben, werden wir das ganze...
Wird man durch Schaden klug?
Stieglitz erlebt gerade eine höchst spannende, aufregende und systemverändernde Zeit: Seit Corona ist alles anders. Aber heißt das, dass vorher alles besser war? Der Zustand vorher war wohl, in Anklang an Sigmund Freud, ein „Unbehagen im Wohlstand“. Ja, wir alle lebten in unserem schönen Südtirol gesichert im Wohlstand, doch beinahe jede/r litt unter Leistungsdruck, Stress. Konsum im Überfluss und wenig oder keine Befriedigung. Das Glück, einfach da zu sein, hatten viele verlernt. Gut leben – dazu gehörten notwendigerweise das ständig Neue, der Event, die Steigerung. Der sogenannte „Lockdown“ hat uns in einen Ausnahmezustand versetzt und gezwungen, umzudenken. Wird etwas davon bleiben? Schon die...





