Vom Gampenpass auf den Großen Laugen
Anfahrt : Von Lana auf der Gampenpassstraße hinauf bis zum Gampenpass (1.518 m); Parkgelegenheit neben der Straße; mit dem Bus von Meran über Lana zum Gampenpass. Wegverlauf : Vom Gampenpass wandern wir auf dem breiten Forstweg bis zur ersten Kurve, nach der rechts der Wanderweg Nr. 133 (= Teil des Bonacossaweges) abzweigt. Auf diesem steigen wir durch Wald und später über Wiesen und felsdurchsetzte Hänge ziemlich steil bergauf und gelangen zum Laugensee (2.182 m). Wir wandern am rechten Seeufer weiter und folgen dann wieder rechts einem nicht markierten, aber gut erkennbaren Weg, auf dem wir zuerst leicht und dann stärker ansteigend über Gras- und Geröllhänge hinaufkommen zu einer Senke nördlich des Gipfelaufbaus. Wir...
Der Oachner Höfeweg
Anfahrt : Von Blumau im unteren Eisacktal Richtung Völs, nach ca. 2 km rechts ab Richtung Tiers, nach einigen Kehren links ab nach Prösels; große Parkplätze in der Nähe des Schlosses. Wegverlauf : Vom Parkplatz unterhalb von Schloss Prösels (856 m) im gleichnamigen Weiler wandern wir auf dem breiten Weg Nr. 3 (Hinweis Unteraicha) zuerst durch Wiesen, dann durch Wald Richtung Westen leicht abwärts und gelangen nach ca. 20 Minuten zum sogenannten Wirtskeller, wo der Oachner Höfeweg rechts abzweigt. Wir kommen an den Höfen Riefer, Flunger und Dosser vorbei und gelangen zum Buschenschank Tommelehof (Einkehrmöglichkeit nur auf Bestellung) und wenig später zum Buschenschank Gemoanerhof (690 m, Einkehrmöglichkeit bis...
Der Choleraweg in Tramin
Anfahrt : Von Bozen auf der Weinstraße über Eppan und Kaltern nach Tramin; Parkmöglichkeiten unterhalb der Kirche beim Bürgerhaus. Wegverlauf : Am Rathausplatz in Tramin (250 m) wenden wir uns nach Süden und wandern über die J.-v.-Payer-Straße und die J.-v.-Zallinger-Straße hinunter zur Weinstraße. Diese überqueren wir und folgen ein kurzes Stück der Straße Richtung Neumarkt. Bei der ersten Abzweigung biegen wir links in die Steinackerstraße, wenden uns bald noch einmal nach links und folgen der Markierung Nr. 15 und dem Hinweis „Choleraweg“. Auf dem asphaltierten Feldweg wandern wir, alle Abzweigungen missachtend, nördlich geradeaus, vorbei an oberhalb gelegenen Weingärten und den...
Der Friedhof
Unsere Stadt Meran birgt einen besonderen Schatz, dem eine besondere Ausstrahlung der Ruhe und des Friedens innewohnt: es sind die Friedhöfe, die Begräbnisstätten unserer Liebsten, heilige Erde. Neben den katholischen Friedhöfen (Meran, Gratsch, Untermais) haben verschiedene Konfessionen im Laufe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ihre Begräbnisstätten in der Kurstadt Meran angelegt: die evangelische an der Marlinger Straße, die jüdische Kultusgemeinde am Stadtfriedhof, die anglikanische sowie russisch-orthodoxe als Abteilung innerhalb des evangelischen Friedhofs. Außerdem bilden die drei Soldatenfriedhöfe ein bleibendes Mahnmal an die Gräuel des 20. Jahrhunderts. Ihre Botschaft ist das memento mori , Bewusstsein...
Der Gemeine Wacholder
Von allen Nadelhölzern hat der Gemeine oder Echte Wacholder das größte natürliche Verbreitungsgebiet: ganz Europa, Zentralasien, Nordamerika, Nordafrika; man findet die anspruchslose Pflanze in Hochlagen mattenartig, in lichten Wäldern, an trockenen Hängen und auf besten Standortbedingungen auch eher als niederliegenden oder aufrechten und säulenförmigen Strauch denn als baumartig. Die schmalen, harten und stechend spitzen Nadeln stehen in dreizähligen Wirteln um den Zweig. Sie sind bläulich-grün gefärbt und tragen auf der Oberseite weiße Wachsstreifen. Zerrieben duften sie aromatisch. Die weiblichen und männlichen Blütenstände erscheinen im April und Mai meistens an verschiedenen...
„Die Jagd hat keine Lobby“
Meraner Stadtanzeiger: Befürworten Sie als Jäger die ausdrückliche Verankerung des Umwelt- und Tierschutzes in der Verfassung? Karl Huber: Ja und nein. Grundsätzlich ist es sicherlich positiv, dass bestimmte Prinzipien durch die Verfassung geschützt sind. Es stellt sich aber die Frage nach der Interpretation der Bestimmungen durch diejenigen, die die Regierungsverantwortung übernehmen. Problematisch ist eine solche Verankerung dann, wenn die Regionen und Provinzen – d.h. das Land – über keinen Spielraum mehr verfügen, um autonome Regelungen zu beschließen. Hinzu kommt, dass sich auf staatlicher Ebene die oberste Umweltbehörde ISPRA vollständig in Hand der Umweltschützer befindet. Die Jagd befindet sich...
Wanderung auf dem Regglberg im Unterland
Anfahrt : Von Auer oder Neumarkt nach Aldein und weiter in Richtung Petersberg bis zum Gasthof „Waldrast“. Auf der Höfestraße, die rechts abbiegt, weiter bis zum ehemaligen Gasthof „Schlögler“ (1.454 m) im Weiler Lärch; hier Parkmöglichkeit. Wegverlauf : Vom Gasthof „Schlögler“ wandern wir auf der Straße kurz weiter und biegen bei einem Bildstock links ab. Nun folgen wir dem Wegweiser „Weißenstein“ und der Markierung Nr. 8 und wandern auf einem breiten, geräumten Weg und bald auf schmalem, gebahntem Steig durch Wald hinauf zum Rand der Lärchenwiesen. An der Wegkreuzung biegen wir links ab. Der Weg führt uns teils ansteigend, teils nahezu eben zu zwei Weggabelungen (beide...
Zum Piz Chavalatsch
Anfahrt : Durch den Vinschgau bis Spondinig und über Prad Richtung Stilfser Joch bis Gomagoi, dort rechts ab Richtung Stilfs; kurz vor dem Dorf Stilfs führt eine Bergstraße links zu verschiedenen Höfen und weiter Richtung Fragges (Wildgehege), dort Parkmöglichkeiten. Wegverlauf : Vom Parkplatz beim Wildgehege des Nationalparks (1.742 m) wandern wir in der Linkskehre rechts auf einem schmalen Steig (Nr. 2) am Zaun des Geheges entlang kurz etwas steil hinauf und kommen nach mäßig ansteigender Waldquerung zu einem Almweg. Wir wenden uns nach links, gelangen durch den Wald auf freie Wiesen und erreichen nach kurzem Anstieg, vorbei an der Unteren Stilfser Alm, die Obere Stilfser Alm (2.077 m, Einkehrmöglichkeit; ab Parkplatz 1 Stunde). Kurz...
Rundwanderung: Taser – Egger – Gsteier
Anfahrt : Nach Schenna und weiter zur Talstation (827 m) der Seilbahn zum Taser; hier großer Parkplatz; mit der Seilbahn zum Taser. Wegverlauf : Vom Gasthof Taser (1.450 m, Einkehrmöglichkeit) wandern wir auf der Forststraße (Nr. 40, „Taser Höhenweg“) nahezu eben bis zum Greitererhof (1.420 m, Einkehrmöglichkeit) und folgen dann dem schönen Waldsteig (Nr. 40) bis zum Berggasthof Egger (1.505 m; ab Taser ca. 30 Minuten). Auf dem Höhenweg wandern wir eben oder leicht ansteigend weiter durch den Wald. Bald führt uns der schmale, aber sehr gut angelegte Weg hinunter zur Höfegruppe und zum Gasthof Gsteier (1.370 m, Einkehrmöglichkeit; ab Egger gut 1½ Stunden). Nun folgen wir der asphaltierten Zufahrtsstraße...
Klausen – Kloster Säben – Verdings
Anfahrt : Nach Klausen im Eisacktal, am Sonntag freie Parkplätze kurz nach der nördlichen Stadteinfahrt und wochentags am Autobusbahnhof, den man von der Straße, die nördlich von Klausen nach Lajen führt, erreicht; mit dem Zug nach Klausen. Wegverlauf : In Klausen (525 m) gehen wir durch die enge Stadtgasse, bis westseitig der Steig mit der Markierung 1 und dem Hinweis „Säben“ beginnt, auf dem wir über Steinstufen hinauf zur Burg Branzoll (kein Zutritt) und auf dem gepflasterten Wallfahrerweg zum Mauerring der Anlage von Säben und innerhalb derselben bis zur Heiligkreuzkirche am höchsten Punkt des Klosterberges gelangen (ab Klausen ca. 45 Minuten). Von der Klosteranlage steigen wir zuerst steil ab und erreichen nach...
Die Scharfrichter von Meran
Die Grafschaft Tirol war seit dem späten Mittelalter in eine Unzahl größerer und kleinerer Gerichtsbezirke aufgesplittert, die, bis auf wenige Ausnahmen, das Eigentum des Landesfürsten waren und zu seinem Kammergut zählten. Grundsätzlich wurde dabei zwischen Nieder- und Hochgerichten unterschieden, wobei letzteren der Titel Landgericht vorbehalten war: Im Bereich des Zivilrechtes hatten Nieder- und Hochgerichte dieselben Kompetenzen. Die qualitative Grenze zog seit alters das Strafrecht, aufgrund dessen das Malefizgericht über Körperstrafen, Verbannung oder Todesstrafe entschied. Die Malefiz- oder Halsgerichtsordnung sah verschiedene Hinrichtungen vor, wie beispielsweise das Enthaupten mittels eines Richtschwertes, das Erhängen mit...
Editorial 03/2024
Die Vorfreude steigt, denn die 4. Ausgabe der Meraner Kabarett Tage bringt zwischen dem 9. und 24. März wieder ein breites Spektrum des deutschsprachigen Kabaretts nach Meran. Wir dürfen uns auf bissige Satire freuen, die sich mit den gesellschaftspolitischen Entwicklungen unserer Zeit auseinandersetzt: ob Sexismus und Nachhaltigkeit, Bildungspolitik und Fachkräftemangel, Digitalisierung oder der Zustand der Politik. Die Stadtgemeinde Meran hat heuer erstmals die Schirmherrschaft für die Kabaretttage übernommen. Dies zeigt, dass die Veranstaltung als wertvoller Teil des Kulturlebens der Stadt wahrgenommen wird. Dem vierköpfigen und ehrenamtlich tätigen Organisationsteam bestehend aus Meinhard Khuen, Präsident des Kunstvereins Kallmünz,...





