Der Choleraweg in Tramin
Anfahrt : Von Bozen auf der Weinstraße über Eppan und Kaltern nach Tramin; Parkmöglichkeiten unterhalb der Kirche beim Bürgerhaus. Wegverlauf : Am Rathausplatz in Tramin (250 m) wenden wir uns nach Süden und wandern über die J.-v.-Payer-Straße und die J.-v.-Zallinger-Straße hinunter zur Weinstraße. Diese überqueren wir und folgen ein kurzes Stück der Straße Richtung Neumarkt. Bei der ersten Abzweigung biegen wir links in die Steinackerstraße, wenden uns bald noch einmal nach links und folgen der Markierung Nr. 15 und dem Hinweis „Choleraweg“. Auf dem asphaltierten Feldweg wandern wir, alle Abzweigungen missachtend, nördlich geradeaus, vorbei an oberhalb gelegenen Weingärten und den...
Der „Birmehlweg“ bei Verdings
Anfahrt : Südlich der Autobahnausfahrt von Klausen bergwärts nach Feldthurns und weiter nach Verdings (960 m), Parkplätze in der Nähe der Kirche. Wegverlauf : Wir folgen in Verdings auf der Ostseite der Kirche dem Hinweis „Birmehl“ (nicht dem Schild mit dem zusätzlichen „A“ = eine Abkürzung) und steigen auf einem Fußweg durch Wald hinunter nach Pardell (740 m, Einkehrmöglichkeit, Montag Ruhetag). Hier folgen wir, an der Kapelle vorbei, dem Kastanienweg, auf dem wir über einen Hangsattel mit mächtigen Kastanienbäumen den Hof Moar zu Viersch (863 m, im Herbst Törggelebetrieb) erreichen. Nach wenigen Schritten auf der Straße wandern wir auf einem neu errichteten Holzsteg neben der...
Der Fassaner Höhenweg
Anfahrt : Durch das Eggental bis Welschnofen und weiter Richtung Karerpass bis zur Talstation des Sesselliftes zur Paolinahütte, die einige hundert Meter unterhalb des Karerpasses liegt; hier große Parkplätze, an der Straße die Bushaltestelle; mit dem Bus Nr. 180 über den Karerpass bis nach Vigo di Fassa, dort Auffahrt mit der Seilbahn Rosengarten (Catinaccio) nach Ciampedìe (1.998 m) Wegverlauf : Von der Bergstation (1.998 m, mehrere Einkehrmöglichkeiten) wenden wir uns nach links und folgen der Markierung Nr. 545 und dem Hinweis „Rif. Roda di Vael“ und wandern zuerst auf breitem Weg, dann rechts ab auf einem Fußweg durch Wald zu einer Skipiste, die wir abwärts überqueren, und weiter unter den „Pale...
Endlich ein kindgerechtes Familienrecht
Am 7. Februar 2014 ist endlich das G.v.D. Nr. 154/2013 in Kraft getreten, mit welchem die schon lange eingeleitete und auch lang ersehnte Reform des Familienrechtes ihren (vorläufigen) Abschluss fand. Besagte Reform wurde bereits im Juli 2013 vom damaligen Ministerpräsidenten Enrico Letta angekündigt und hat ihren Ursprung im Gesetz 219/2012. Dabei geht es hauptsächlich darum, dass es, so Enrico Letta, endlich keine Kinder der Klasse „A und B” mehr gibt, sondern nur mehr eine einzige „Kategorie der Kinder”. Das in der italienischen Verfassung (Art. 30) bereits von Anfang an verankerte Prinzip, welches vorsieht, dass es keinen Unterschied zwischen Kindern gibt, die während der Ehe geboren werden und jenen, die außerhalb der Ehe zur...
Einander die Hände reichen
Wir haben sie einander gereicht, unsere Hände - in den letzten Tagen, als wir immer wieder zusammenkamen, um miteinander die Gebetswoche für die Einheit der Christen zu feiern (sie wird in Südtirol jedes Jahr vom 18. bis 25.01. begangen). Dieses Mal mag das „Wort zum Nachdenken“ aus einigen Beobachtungen bestehen, die ich in dieser Gebetswoche gemacht habe. Zunächst in Arco, nahe dem Gardasee: Besonders berührt hat mich der ausgedehnte Friedensgruß, den nicht nur wir Pfarrer miteinander austauschten, sondern den viele der anwesenden Gläubigen suchten. Man mag es nur für eine nette Geste halten – ich sehe darin ein Aufeinanderzugehen. Es steckt darin auch das Zeugnis: Wir nehmen einander wahr, wir achten uns gegenseitig,...
Anspruch auf Hinterbliebenenrente
Bei Eröffnung der Erbschaft hat der Erbschaftsberufene die Wahl, innerhalb von zehn Jahren ab Todeszeitpunkt das Erbe stillschweigend oder mit einer ausdrücklichen Erklärung anzunehmen. Die dritte Variante der Annahme ist die mit Vorbehalt der Inventarerrichtung. Letzteres Rechtsinstitut garantiert, dass das Vermögen aus der Erbmasse und das eigene Vermögen getrennt betrachtet werden und nur mit ersterem für ev. Schulden des Verstorbenen gehaftet wird. Wer eine Erbschaft nicht annehmen will, hat eine ausdrückliche Verzichtserklärung zu leisten. In diesem Fall stellt sich der Erbschaftsberufene oftmals die Frage, ob durch den Verzicht auch der Anspruch auf weitere Rechte verloren geht. Laut Art. 540 ZGB behält der Ehepartner trotz...
Wanderung auf dem Regglberg im Unterland
Anfahrt : Von Auer oder Neumarkt nach Aldein und weiter in Richtung Petersberg bis zum Gasthof „Waldrast“. Auf der Höfestraße, die rechts abbiegt, weiter bis zum ehemaligen Gasthof „Schlögler“ (1.454 m) im Weiler Lärch; hier Parkmöglichkeit. Wegverlauf : Vom Gasthof „Schlögler“ wandern wir auf der Straße kurz weiter und biegen bei einem Bildstock links ab. Nun folgen wir dem Wegweiser „Weißenstein“ und der Markierung Nr. 8 und wandern auf einem breiten, geräumten Weg und bald auf schmalem, gebahntem Steig durch Wald hinauf zum Rand der Lärchenwiesen. An der Wegkreuzung biegen wir links ab. Der Weg führt uns teils ansteigend, teils nahezu eben zu zwei Weggabelungen (beide...
Zum Seebersee
Anfahrt : Von St. Leonhard in Passeier nach Moos und weiter auf der Timmelsjochstraße bis zum Gasthof „Hochfirst“, dann noch ca. 1 km weiter, bis gleich nach einer Rechtskurve links ein ungeteerter Fahrweg (Hinweis: „Parkplatz Seeberalm“) abzweigt, auf diesem mit erhöhter Vorsicht bis zum Parkplatz (1.900 m). Wegverlauf : Vom Parkplatz gehen wir wenige Schritte zurück und steigen auf dem zuerst leicht und dann stärker ansteigenden Fußweg (Nr. 20) über freie Hänge und Wald hinauf zur Almschenke Oberglanegg (2.062 m, Einkehrmöglichkeit; ab Parkplatz 30 Minuten). Nun wandern wir (Markierung Nr. 43 A) in leichtem Auf und Ab, die Gras- und Alpenrosenhänge querend zum höchsten Punkt der Wanderung (ca. 2.100 m)...
Vom Gampenpass auf den Großen Laugen
Anfahrt : Von Lana auf der Gampenpassstraße hinauf bis zum Gampenpass (1.518 m); Parkgelegenheit neben der Straße; mit dem Bus von Meran über Lana zum Gampenpass. Wegverlauf : Vom Gampenpass wandern wir auf dem breiten Forstweg bis zur ersten Kurve, nach der rechts der Wanderweg Nr. 133 (= Teil des Bonacossaweges) abzweigt. Auf diesem steigen wir durch Wald und später über Wiesen und felsdurchsetzte Hänge ziemlich steil bergauf und gelangen zum Laugensee (2.182 m). Wir wandern am rechten Seeufer weiter und folgen dann wieder rechts einem nicht markierten, aber gut erkennbaren Weg, auf dem wir zuerst leicht und dann stärker ansteigend über Gras- und Geröllhänge hinaufkommen zu einer Senke nördlich des Gipfelaufbaus. Wir...
Liebeserklärung ans Wasser 2
Auch als Getränk ist es mir inzwischen das unverzichtbarste. Ich liebe vor allem unser Leitungswasser, diese Qualität, wie sie weltweit nur äußerst wenigen Menschen vergönnt ist! Auch in Gastbetrieben bestelle (und bezahle) ich im Alpenraum immer lieber Leitungswasser als Mineralwasserflaschen, die von weither transportiert werden. Letztlich ist die Güte und günstige Verfügbarkeit von „Brunnenwasser”, auch „acqua del sindaco” genannt, der gesündeste Gradmesser für die Lebensqualität und Gastlichkeit eines Ortes, egal ob auf einer Alm im Burggrafenamt oder in einem Fünfsterne-Hotel im Gadertal. Ich liebe unsere Waalwege und was dahintersteckt an jahrhundertealtem bäuerlichem Gewusst-Wie...
Von Trens zum Schloss Sprechenstein
Anfahrt : Durch das Eisacktal ins Obere Wipptal bis zum Wallfahrtsort Maria Trens; im Dorf Parkmöglichkeiten. Mit dem Zug bis Freienfeld und zu Fuß (10 Minuten) nach Maria Trens. Wegverlauf : Von der Kirche in Maria Trens (987 m) folgen wir der Markierung 24 und der Beschilderung „Sprechenstein“ zuerst durch Wiesen und an einigen Häusern vorbei nordwestwärts zum Wald. Wir steigen mäßig steil bergan und queren den Wald bis zu einer Wegteilung (ca. 1.200 m). Nun wandern wir links (Nr. 24 B) in leichtem Abstieg mit ein paar Serpentinen und durch eine Wiese zur Hofschenke (Einkehrmöglichkeit, Dienstag und Mittwoch Ruhetag) und zur nahen Burg Sprechenstein (1.170 m, das Innere nicht zugänglich; ab Trens gut 1 Stunde). Kurz...
Editorial 20/2018
„Die besten Dinge verdanken wir dem Zufall” zitierte Giacomo Casanova (1725-1798). Ob ihm dabei auch unser Brot in den Sinn gekommen ist? Die Geschichte des Backens ist jedenfalls voll glücklicher Zufälle, die bereits vor abertausenden Jahren ihren Anfang gefunden haben. Schon vor 10.000 Jahren begannen Menschen mit dem systematischen Anbau von Getreide. In Südtirol tauchten entlang der Etsch die ersten Getreide-Wildformen um ca. 4.500 v. Chr. auf. Ursprünglich wurden die Körner zwischen Steinen zermahlen, mit Wasser und Salz zu einem Teig vermengt und am Feuer gebacken – fertig war das urzeitliche Fladenbrot. Das Prinzip ist bis heute unverändert. Doch erst die Erfindung von Backöfen und die Wirkung von Hefe machten modernes Brot...










