Aus betrieblich wird privat
Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Gasthaus. Sie haben das Gasthaus gebaut , und natürlich haben Sie die Umbaukosten als betriebliche Ausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht. Nachdem Sie das Rentenalter erreicht haben, haben Sie das Gasthaus verpachtet. Jetzt ist der Betrieb aber nicht mehr zeitgemäß, ein Pächter lässt sich nicht mehr finden. Sie planen das Gasthaus zu verkaufen, bekommen ein Angebot und wenden Sich an den Steuerberater, um sich zu erkundigen, wie hoch die Steuern sind. Dieser teilt Ihnen mit, dass das Gebäude in der Buchhaltung komplett abgeschrieben ist, womit der volle Kaufpreis als Mehrerlös zu versteuern ist. Mehr oder weniger 40 % gehen damit an den Fiskus! Wenn Sie das vermeiden wollen, ist es wichtig,...
Anspruch auf Hinterbliebenenrente
Bei Eröffnung der Erbschaft hat der Erbschaftsberufene die Wahl, innerhalb von zehn Jahren ab Todeszeitpunkt das Erbe stillschweigend oder mit einer ausdrücklichen Erklärung anzunehmen. Die dritte Variante der Annahme ist die mit Vorbehalt der Inventarerrichtung. Letzteres Rechtsinstitut garantiert, dass das Vermögen aus der Erbmasse und das eigene Vermögen getrennt betrachtet werden und nur mit ersterem für ev. Schulden des Verstorbenen gehaftet wird. Wer eine Erbschaft nicht annehmen will, hat eine ausdrückliche Verzichtserklärung zu leisten. In diesem Fall stellt sich der Erbschaftsberufene oftmals die Frage, ob durch den Verzicht auch der Anspruch auf weitere Rechte verloren geht. Laut Art. 540 ZGB behält der Ehepartner trotz...
Von Kohlern rund um den Titschen
Anfahrt : Nach Bozen und auf der Eisackuferstraße bis zum Kreisverkehr, von dem rechts die Straße nach Kohlern und zur nahen Talstation der Seilbahn (267 m, Kampennerweg 4) abzweigt, nach der Unterführung großer Parkplatz; Auffahrt mit der Seilbahn nach Kohlern (1.135 m); Auffahrt auch mit dem Auto möglich. Wegverlauf : Von der Bergstation oder den Parkmöglichkeiten wandern wir hinauf zur Kirche und zu den Gasthöfen Kohlern (Einkehrmöglichkeit bis 05.11., Montag Ruhetag) und Klaushof (Einkehrmöglichkeit bis Ende Oktober) und kurz danach links auf dem Weg Nr. 5 (Hinweis: Titschenwarte/Totes Moos) – alle Abzweigungen unbeachtend lassend – teils auf dem Forstweg, teils auf dem Fußweg durch die Waldhänge...
Der Fundus des Meraner Stadttheaters
„Ich wollte schon immer Schneiderin werden, mit Stoffen arbeiten, das war mein Wunschberuf.“ Nach der Matura verschlug es Sabine Hillebrand allerdings in eine andere Richtung, aber sie ließ ihr Ziel nicht aus den Augen. Deswegen absolvierte sie zusätzlich eine Ausbildung zur Schneiderin. Als eine Stelle zur Betreuung des Theaterfundus ausgeschrieben wurde, bewarb sie sich. Seit 11 Jahren lebt sie nun ihre Leidenschaft, die Stoffe und Kleider. Wer glaubt, das sei eine langweilige oder gar verstaubte Beschäftigung, irrt. Gerne lasse ich mich in die Vielfalt einführen und mir die Schätze zeigen, die Sabine Hillebrand betreut. Der Kostüm-Schatz Er umfasst etwa 800 historische Theaterkostüme von 1900 bis Anfang der 20er-Jahre. Schon...
Editorial 22/2019
Der 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Im Jahr 1981 wurde dieser Tag von der UNO erstmals zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen erklärt. Er findet im Gedenken an drei Bürgerrechtskämpferinnen aus Mittelamerika statt, die 1960 aufgrund ihres frauenpolitischen Engagements ermordet wurden. Gewalt gegen Frauen betrifft alle sozialen Schichten und hat viele Gesichter. Immer mehr Frauen sind täglich unterschiedlichen Formen von Gewalt ausgesetzt. Aus Scham und Angst trauen sich viele Gewaltopfer nicht, ihre Täter anzuzeigen oder gar mit ihrer persönlichen Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. Die meiste Gewalt gegen Frauen findet immer noch im sozialen Nahbereich statt. Das heißt, in den eigenen vier...
Editorial 14/2019
Die meisten Rentner verkleinern im letzten Lebensdrittel ihren Garten. Luis Egger aus Schenna tat das Gegenteil. In einem wunderschönen Rosengarten verwirklichte der ehemalige Installateur für Heizung und sanitäre Anlagen seinen Lebenstraum. 2012 übergab er seinem Sohn das erfolgreiche Familienunternehmen und seither widmet er sich mit Leidenschaft und Inbrunst seinem Rosengarten: einer blühenden, duftenden Oase inmitten von Schenna. Mittlerweile hat er 1.400 Rosenstöcke gepflanzt und ca. 700 verschiedene Rosensorten entfachen ein Feuerwerk an Farben, Düften und Formen. Lesen Sie mehr davon in unserer Titelgeschichte und lassen Sie sich vom Zauber der Rose, der die Menschen seit Jahrtausenden gefangen nimmt, verführen. Gertrude Stein,...




