Rundwanderung: Taser – Egger – Gsteier
Anfahrt : Nach Schenna und weiter zur Talstation (827 m) der Seilbahn zum Taser; hier großer Parkplatz; mit der Seilbahn zum Taser. Wegverlauf : Vom Gasthof Taser (1.450 m, Einkehrmöglichkeit) wandern wir auf der Forststraße (Nr. 40, „Taser Höhenweg“) nahezu eben bis zum Greitererhof (1.420 m, Einkehrmöglichkeit) und folgen dann dem schönen Waldsteig (Nr. 40) bis zum Berggasthof Egger (1.505 m; ab Taser ca. 30 Minuten). Auf dem Höhenweg wandern wir eben oder leicht ansteigend weiter durch den Wald. Bald führt uns der schmale, aber sehr gut angelegte Weg hinunter zur Höfegruppe und zum Gasthof Gsteier (1.370 m, Einkehrmöglichkeit; ab Egger gut 1½ Stunden). Nun folgen wir der asphaltierten Zufahrtsstraße...
Der Fassaner Höhenweg
Anfahrt : Durch das Eggental bis Welschnofen und weiter Richtung Karerpass bis zur Talstation des Sesselliftes zur Paolinahütte, die einige hundert Meter unterhalb des Karerpasses liegt; hier große Parkplätze, an der Straße die Bushaltestelle; mit dem Bus Nr. 180 über den Karerpass bis nach Vigo di Fassa, dort Auffahrt mit der Seilbahn Rosengarten (Catinaccio) nach Ciampedìe (1.998 m) Wegverlauf : Von der Bergstation (1.998 m, mehrere Einkehrmöglichkeiten) wenden wir uns nach links und folgen der Markierung Nr. 545 und dem Hinweis „Rif. Roda di Vael“ und wandern zuerst auf breitem Weg, dann rechts ab auf einem Fußweg durch Wald zu einer Skipiste, die wir abwärts überqueren, und weiter unter den „Pale...
Der Choleraweg in Tramin
Anfahrt : Von Bozen auf der Weinstraße über Eppan und Kaltern nach Tramin; Parkmöglichkeiten unterhalb der Kirche beim Bürgerhaus. Wegverlauf : Am Rathausplatz in Tramin (250 m) wenden wir uns nach Süden und wandern über die J.-v.-Payer-Straße und die J.-v.-Zallinger-Straße hinunter zur Weinstraße. Diese überqueren wir und folgen ein kurzes Stück der Straße Richtung Neumarkt. Bei der ersten Abzweigung biegen wir links in die Steinackerstraße, wenden uns bald noch einmal nach links und folgen der Markierung Nr. 15 und dem Hinweis „Choleraweg“. Auf dem asphaltierten Feldweg wandern wir, alle Abzweigungen missachtend, nördlich geradeaus, vorbei an oberhalb gelegenen Weingärten und den...
Landschaftsschutz ade!
Stieglitz wird sich die Augen reiben, wenn er künftig auf hippe Almgasthäuser über betonierten Garageneinfahrten trifft, wo früher urige Almen standen. Die Heuschupfe wurde zur exquisiten Depandance, der obligate Zufahrtsweg geteert und die gemütliche Pension-Garni im Grünen hat über Nacht 30 % an Baumasse zugelegt, wie unsereins nur in den Weihnachtsfeiertagen ... All das wird mit dem aus 11 Artikeln bestehenden Anhang zum Landschaftsleitbild Südtirol nun möglich, ein Geschenk an Bauernbund und HGV. Jede Südtiroler Gemeinde muss über diesen Anhang abstimmen, um die eigenen Landschaftspläne anzupassen. Der Bozner Gemeinderat hat abgelehnt, in Meran hat die Mehrheit nun den Vorschlag des Landes durchgewunken. Das...
Die Gemeine Pimpernuss
Schon vor etwa 4.000 Jahren wurden Samen der Pimpernuss zu Schmuck verarbeitet. Den bislang ältesten Beleg dafür brachten Ausgrabungen in einer frühbronzezeitlichen Pfahlbausiedlung bei Lucone in der Nähe des Gardasees zu Tage. In einer vermutlich hochmittelalterlichen Schicht des Wirtschaftstraktes im Schloss Tirol wurden Pimpernusskerne gefunden, die von Mäusen angenagt worden waren. J. Hermer erwähnt (1905) Staphylea pinnata im Marie-Valerie-Garten, dem heutigen Elisabethpark. Weitere Angaben für unser Gebiet konnten nicht gefunden werden. Die Pimpernuss wird heute vielfältig genutzt: Die Blüten können kandiert und als Süßigkeit gegessen werden; die Blütenknospen und unreifen Früchte werden geröstet...
Die Buntnessel
Wir haben die Taglilien mit ihren prächtigen Blütenfarben und die Herzblattlilien mit dem reizvollen, verschieden gezeichneten Blattschmuck vorgestellt. Diesmal beschreiben wir Pflanzen mit prächtig gefärbten und vielfältig gemusterten Blättern. Tropische Gebiete Asiens und Afrikas sind die Heimat der Wildarten dieses Lippenblütlers (Labiaceae), wo sie an Flussufern, auf Feldern und in Wäldern wachsen. Die Pflanze ist als Gartenzierpflanze in der Mitte des 19. Jhs. nach Europa gebracht worden. Die Kultivierung durch Einkreuzung unterschiedlicher Arten wurde dann im 20. Jh. vermehrt betrieben und das jetzige Pflanzmaterial ist das Ergebnis immer neuer Farbkombinationen und Muster. Die Züchtungen waren lange als Coleus-Blumei-Hybriden...
Wanderung auf dem Regglberg im Unterland
Anfahrt : Von Auer oder Neumarkt nach Aldein und weiter in Richtung Petersberg bis zum Gasthof „Waldrast“. Auf der Höfestraße, die rechts abbiegt, weiter bis zum ehemaligen Gasthof „Schlögler“ (1.454 m) im Weiler Lärch; hier Parkmöglichkeit. Wegverlauf : Vom Gasthof „Schlögler“ wandern wir auf der Straße kurz weiter und biegen bei einem Bildstock links ab. Nun folgen wir dem Wegweiser „Weißenstein“ und der Markierung Nr. 8 und wandern auf einem breiten, geräumten Weg und bald auf schmalem, gebahntem Steig durch Wald hinauf zum Rand der Lärchenwiesen. An der Wegkreuzung biegen wir links ab. Der Weg führt uns teils ansteigend, teils nahezu eben zu zwei Weggabelungen (beide...
Taschentuchbaum und Blumen-Hartriegel
Taschentuchbaum Im April blühen in Parkanlagen und privaten Gärten zwei Gehölze, die mit ihrem eindrucksvollen Schauapparat, der die Insekten anlocken soll, besonders hervorstechen; im Herbst fallen sie wegen der prächtigen Verfärbung der Blätter auf: der Taschentuchbaum oder Taubenbaum ( Davidia involucrata Baill.) und der Blumen-Hartriegel ( Cornus florida L.). Beide Gehölze gehören zur Familie der Hartriegelgewächse (Cornaceae). Beim Taschentuchbaum stehen um die Blütenstände herum zwei auffällige, ungleich große, weiße Hochblätter, die sich beim leisesten Windhauch bewegen und aussehen wie an den Ästen hängende Taschentücher. Er wird auch Taubenbaum genannt, weil...
Vom Gampenpass auf den Großen Laugen
Anfahrt : Von Lana auf der Gampenpassstraße hinauf bis zum Gampenpass (1.518 m); Parkgelegenheit neben der Straße; mit dem Bus von Meran über Lana zum Gampenpass. Wegverlauf : Vom Gampenpass wandern wir auf dem breiten Forstweg bis zur ersten Kurve, nach der rechts der Wanderweg Nr. 133 (= Teil des Bonacossaweges) abzweigt. Auf diesem steigen wir durch Wald und später über Wiesen und felsdurchsetzte Hänge ziemlich steil bergauf und gelangen zum Laugensee (2.182 m). Wir wandern am rechten Seeufer weiter und folgen dann wieder rechts einem nicht markierten, aber gut erkennbaren Weg, auf dem wir zuerst leicht und dann stärker ansteigend über Gras- und Geröllhänge hinaufkommen zu einer Senke nördlich des Gipfelaufbaus. Wir...
Was macht eigentlich ein Coach?
Der Begriff Coach wurde im 19. Jahrhundert an Universitäten im angloamerikanischen Raum für Personen verwendet, die Studenten auf Prüfungen und sportliche Wettbewerbe vorbereitet haben. Populär wurde das Coaching erst durch seine Bedeutung im Hochleistungssport. Anfang der siebziger Jahre wurde diese Methode – ausgehend von den USA – auf die Wirtschaftswelt und in besonderem Maße auf das Managementtraining übertragen, um den dortigen Ausbildungs- bzw. Trainingsmethoden eine neue Bedeutung zu geben. Das Thema Coaching ist mit viel Mystischem behaftet. Befragt man zehn Personen, was denn Coaching ist oder was ein Coach macht, bekommt man zwölf unterschiedliche Antworten. Wir haben uns bei Johanna Pichler umgehört....
Restaurant Hilberkeller in Kuens
Das Restaurant Hilberkeller befindet sich in Kuens bei Meran, in einem über 600 Jahre alten Steinkeller. Wir sind die richtige Adresse für alle jene, die gut bürgerliches Essen und knusprige Grillspezialitäten zu schätzen wissen. Ob mit Freunden, der Familie, zur Betriebs- oder Familienfeier: wir vom Restaurant Hilberkeller verfügen über das richtige Ambiente für jede Gelegenheit. Fleischliebhaber erfreuen sich an unseren zarten Steaks, die immer auf unserer Speisekarte zu finden sind. Da wir das ganze Jahr über geöffnet haben, bereichern wir unser klassisches Speisenangebot regelmäßig mit saisonalen Spezialitäten. Im Frühling verwöhnen wir unsere Gäste mit einer reichen Auswahl an Spargelgerichten. Im...
Vom Nigerpass zum Schillerhof
Anfahrt : Von Blumau nördlich von Bozen Richtung Völs und später rechts ab nach Tiers und weiter bis zum Parkplatz am Nigerpass (der Gasthof ist geschlossen). Wegverlauf : Am Nigerpass (1.690 m) folgen wir dem breiten, gebahnten Forstweg Nr. 1, der direkt neben dem Gasthof abzweigt. In leichtem und stetem Auf und Ab wandern wir nun auf dem Forstweg, Wälder (mit und ohne Sturmschäden) und Wiesen querend, westwärts bis zum Schillerhof (1.550 m, ab Nigerpass 1½ Stunden; Einkehrmöglichkeit, bis Ende März geöffnet, Dienstag Ruhetag). Rückweg : wie Hinweg (1½ Stunden) Hinweis : Wer die Hin- und Heimfahrt zu einer Rundfahrt machen möchte, kann vom Nigerpass weiter zum Karerpass fahren und gelangt dann...



