Von Kohlern rund um den Titschen
Anfahrt : Nach Bozen und auf der Eisackuferstraße bis zum Kreisverkehr, von dem rechts die Straße nach Kohlern und zur nahen Talstation der Seilbahn (267 m, Kampennerweg 4) abzweigt, nach der Unterführung großer Parkplatz; Auffahrt mit der Seilbahn nach Kohlern (1.135 m); Auffahrt auch mit dem Auto möglich. Wegverlauf : Von der Bergstation oder den Parkmöglichkeiten wandern wir hinauf zur Kirche und zu den Gasthöfen Kohlern (Einkehrmöglichkeit bis 05.11., Montag Ruhetag) und Klaushof (Einkehrmöglichkeit bis Ende Oktober) und kurz danach links auf dem Weg Nr. 5 (Hinweis: Titschenwarte/Totes Moos) – alle Abzweigungen unbeachtend lassend – teils auf dem Forstweg, teils auf dem Fußweg durch die Waldhänge...
Der Fundus des Meraner Stadttheaters
„Ich wollte schon immer Schneiderin werden, mit Stoffen arbeiten, das war mein Wunschberuf.“ Nach der Matura verschlug es Sabine Hillebrand allerdings in eine andere Richtung, aber sie ließ ihr Ziel nicht aus den Augen. Deswegen absolvierte sie zusätzlich eine Ausbildung zur Schneiderin. Als eine Stelle zur Betreuung des Theaterfundus ausgeschrieben wurde, bewarb sie sich. Seit 11 Jahren lebt sie nun ihre Leidenschaft, die Stoffe und Kleider. Wer glaubt, das sei eine langweilige oder gar verstaubte Beschäftigung, irrt. Gerne lasse ich mich in die Vielfalt einführen und mir die Schätze zeigen, die Sabine Hillebrand betreut. Der Kostüm-Schatz Er umfasst etwa 800 historische Theaterkostüme von 1900 bis Anfang der 20er-Jahre. Schon...
Es ist nichts mehr, wie es war
Früher hab ich am Sonntag manchmal länger geschlafen. So bis acht oder halb neun, seit meine Tochter da ist, schreit sie zwischen 5 und 5.45 Uhr zur Tagwache, steht so lange in ihrem Bettchen, bis ich sie in meines hole und checkt dann erst mal die Lage. Sie checkt, ob sie zuerst den Wecker vom Nachtkästchen hinter mir direkt auf meinen Kopf fallen lassen soll oder das Buch, das ich gerade lese, ob sie das Licht anmacht oder mein Handy oder ob sie mich bei den Haaren zieht oder mir mit ihrem kleinen Zeigefinger ins Nasenloch greift. Sie hat zu der Zeit überhaupt keine Intention, noch einmal ein bisschen zu schlafen oder mich schlafen zu lassen – nicht weiter verwunderlich, die Ärmste schläft ja schon seit elf Stunden. Früher hab ich am...
Editorial 14/2019
Die meisten Rentner verkleinern im letzten Lebensdrittel ihren Garten. Luis Egger aus Schenna tat das Gegenteil. In einem wunderschönen Rosengarten verwirklichte der ehemalige Installateur für Heizung und sanitäre Anlagen seinen Lebenstraum. 2012 übergab er seinem Sohn das erfolgreiche Familienunternehmen und seither widmet er sich mit Leidenschaft und Inbrunst seinem Rosengarten: einer blühenden, duftenden Oase inmitten von Schenna. Mittlerweile hat er 1.400 Rosenstöcke gepflanzt und ca. 700 verschiedene Rosensorten entfachen ein Feuerwerk an Farben, Düften und Formen. Lesen Sie mehr davon in unserer Titelgeschichte und lassen Sie sich vom Zauber der Rose, der die Menschen seit Jahrtausenden gefangen nimmt, verführen. Gertrude Stein,...
Vorkaufsrecht bei landwirtschaftlichen Grundstücken
Um über das Vorkaufsrecht in der Landwirtschaft zu sprechen, muss vorerst kurz geklärt werden, was ein Pachtverhältnis ist. Ein Pachtverhältnis besteht, wenn der Vertrag eine ertragsbringende Sache zum Gegenstand hat. Dieser Umstand unterscheidet den Pacht- vom Mietvertrag einer gewerblich genutzten Liegenschaft, welche an sich keinen Ertrag abwirft. Bei der ertragsbringenden Sache kann es sich z.B. um einen Gastbetrieb oder aber auch um ein landwirtschaftlich genutztes Grundstück handeln. Das Rechtsinstitut wird durch die entsprechenden Bestimmungen des Zivilgesetzbuches geregelt, unterliegt jedoch vorwiegend einer Spezialgesetzgebung, welche die Position des Pächters in den Vordergrund rückt. Der fortwährenden Arbeitsleistung und der damit...
Jin Liwei
Als Chinas Staatspräsident Xi Jinping kürzlich in Italien weilte, fuhr Jin Liwei von Meran nach Rom, um ihn am Flughafen zu begrüßen. Sie ist überzeugt, dass Italien und China wirksamere Beziehungen aufbauen und weiter verbessern müssen. „Der Ausbau der neuen Seidenstraße wird nicht nur dem Handel und Tourismus dienen, sondern auch dem Austausch von Ideen, Fähigkeiten und Talenten“ erklärt die 49-jährige Chinesin, die seit 1992 in Meran lebt und arbeitet. Mit ihrem Mann, der ebenfalls aus China kommt und den sie in Lana kennengelernt hat, führt sie das China-Restaurant „Primavera“. Meraner Stadtanzeiger (MS): Warum sind Sie nach Meran gekommen? Ich habe 1993 China verlassen, da mir meine...




