Der Choleraweg in Tramin
Anfahrt : Von Bozen auf der Weinstraße über Eppan und Kaltern nach Tramin; Parkmöglichkeiten unterhalb der Kirche beim Bürgerhaus. Wegverlauf : Am Rathausplatz in Tramin (250 m) wenden wir uns nach Süden und wandern über die J.-v.-Payer-Straße und die J.-v.-Zallinger-Straße hinunter zur Weinstraße. Diese überqueren wir und folgen ein kurzes Stück der Straße Richtung Neumarkt. Bei der ersten Abzweigung biegen wir links in die Steinackerstraße, wenden uns bald noch einmal nach links und folgen der Markierung Nr. 15 und dem Hinweis „Choleraweg“. Auf dem asphaltierten Feldweg wandern wir, alle Abzweigungen missachtend, nördlich geradeaus, vorbei an oberhalb gelegenen Weingärten und den...
Rundwanderung: Taser – Egger – Gsteier
Anfahrt : Nach Schenna und weiter zur Talstation (827 m) der Seilbahn zum Taser; hier großer Parkplatz; mit der Seilbahn zum Taser. Wegverlauf : Vom Gasthof Taser (1.450 m, Einkehrmöglichkeit) wandern wir auf der Forststraße (Nr. 40, „Taser Höhenweg“) nahezu eben bis zum Greitererhof (1.420 m, Einkehrmöglichkeit) und folgen dann dem schönen Waldsteig (Nr. 40) bis zum Berggasthof Egger (1.505 m; ab Taser ca. 30 Minuten). Auf dem Höhenweg wandern wir eben oder leicht ansteigend weiter durch den Wald. Bald führt uns der schmale, aber sehr gut angelegte Weg hinunter zur Höfegruppe und zum Gasthof Gsteier (1.370 m, Einkehrmöglichkeit; ab Egger gut 1½ Stunden). Nun folgen wir der asphaltierten Zufahrtsstraße...
Vom Gampenpass auf den Großen Laugen
Anfahrt : Von Lana auf der Gampenpassstraße hinauf bis zum Gampenpass (1.518 m); Parkgelegenheit neben der Straße; mit dem Bus von Meran über Lana zum Gampenpass. Wegverlauf : Vom Gampenpass wandern wir auf dem breiten Forstweg bis zur ersten Kurve, nach der rechts der Wanderweg Nr. 133 (= Teil des Bonacossaweges) abzweigt. Auf diesem steigen wir durch Wald und später über Wiesen und felsdurchsetzte Hänge ziemlich steil bergauf und gelangen zum Laugensee (2.182 m). Wir wandern am rechten Seeufer weiter und folgen dann wieder rechts einem nicht markierten, aber gut erkennbaren Weg, auf dem wir zuerst leicht und dann stärker ansteigend über Gras- und Geröllhänge hinaufkommen zu einer Senke nördlich des Gipfelaufbaus. Wir...
Editorial 20/2012
Das Sinken der Tageshöchstwerte, die merklich kürzeren Tage, die abnehmende Kraft der Sonne und die Kühle der immer länger werdenden Nächte sind untrügliche Zeichen dafür, dass der Sommer sich zu Ende neigt. Doch das ist kein Grund für Traurigkeit und Wehmut, denn nun beginnt jene Zeit des Jahres, in der die Natur ihre ganze Mannigfaltigkeit mit überwältigender Kraft zur Schau stellt. Deshalb trägt ein Beitrag zum Herbst in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff zurecht den Titel „Farbexplosion“ und verspricht dem Besucher – auch mit besonderen Veranstaltungen – ein sinnliches Erlebnis. Früchte und herbstliche Laubfärbung spielen auch beim „Botanischen Spaziergang“ mit...
Glanzvoller Auftakt der Konzertsaison von Musik Meran
Als rundum gelungen muss man das erste Konzert der Saison 2012/13 von Musik Meran bezeichnen. Merans Bürgermeister Günther Januth begrüßte das zahlreiche Publikum und den musikalischen Botschafter von Merans Partnerstadt, die Camerata Salzburg unter der Leitung ihres Konzertmeisters Alexander Janiczek und den jungen aufstrebenden Pianisten Herbert Schuch. Das einleitende Adagio und die Fuge von W. A. Mozart entwickelte sich in der fein phrasierten Ausführung der Camerata zu dem, was es war, nämlich eine gewaltige Herausforderung für Mozart, welche die vielleicht größte Schaffenskrise seines Lebens auslöste; aus keiner anderen Zeit haben wir aus Mozarts Hand so viele Entwürfe, Fragmente, Verworfenes und zur Seite...
Editorial 18/2011
Mehr als 100 Millionen Europäer beteiligen sich an ehrenamtlichen Tätigkeiten. Seit zehn Jahren sind freiwillige Männer und Frauen in einer Allianz von insgesamt 18 europäisch vernetzten Verbänden organisiert. Auch vieles in Südtirol wäre ohne die Arbeit vieler Ehrenamtlicher und Freiwilliger nicht denkbar. Wer erinnert sich nicht an den spektakulären Winteranfang des Jahres 2009. Der Meraner Bürgermeister gab den Kindern schulfrei, viele Bürgermeister der Nachbargemeinde taten es ihm gleich. Die Kinder jubelten und all jene, die den Wintertourismus per Fotografie zu bewerben hatten, auch. Denn Anfang Dezember fielen im Ultental und in Meran enorme Mengen Schnee. Stadtradio Meran ging damals auch nach der...
Zum Piz Chavalatsch
Anfahrt : Durch den Vinschgau bis Spondinig und über Prad Richtung Stilfser Joch bis Gomagoi, dort rechts ab Richtung Stilfs; kurz vor dem Dorf Stilfs führt eine Bergstraße links zu verschiedenen Höfen und weiter Richtung Fragges (Wildgehege), dort Parkmöglichkeiten. Wegverlauf : Vom Parkplatz beim Wildgehege des Nationalparks (1.742 m) wandern wir in der Linkskehre rechts auf einem schmalen Steig (Nr. 2) am Zaun des Geheges entlang kurz etwas steil hinauf und kommen nach mäßig ansteigender Waldquerung zu einem Almweg. Wir wenden uns nach links, gelangen durch den Wald auf freie Wiesen und erreichen nach kurzem Anstieg, vorbei an der Unteren Stilfser Alm, die Obere Stilfser Alm (2.077 m, Einkehrmöglichkeit; ab Parkplatz 1 Stunde). Kurz...
Wanderung auf dem Regglberg im Unterland
Anfahrt : Von Auer oder Neumarkt nach Aldein und weiter in Richtung Petersberg bis zum Gasthof „Waldrast“. Auf der Höfestraße, die rechts abbiegt, weiter bis zum ehemaligen Gasthof „Schlögler“ (1.454 m) im Weiler Lärch; hier Parkmöglichkeit. Wegverlauf : Vom Gasthof „Schlögler“ wandern wir auf der Straße kurz weiter und biegen bei einem Bildstock links ab. Nun folgen wir dem Wegweiser „Weißenstein“ und der Markierung Nr. 8 und wandern auf einem breiten, geräumten Weg und bald auf schmalem, gebahntem Steig durch Wald hinauf zum Rand der Lärchenwiesen. An der Wegkreuzung biegen wir links ab. Der Weg führt uns teils ansteigend, teils nahezu eben zu zwei Weggabelungen (beide...
Der Oachner Höfeweg
Anfahrt : Von Blumau im unteren Eisacktal Richtung Völs, nach ca. 2 km rechts ab Richtung Tiers, nach einigen Kehren links ab nach Prösels; große Parkplätze in der Nähe des Schlosses. Wegverlauf : Vom Parkplatz unterhalb von Schloss Prösels (856 m) im gleichnamigen Weiler wandern wir auf dem breiten Weg Nr. 3 (Hinweis Unteraicha) zuerst durch Wiesen, dann durch Wald Richtung Westen leicht abwärts und gelangen nach ca. 20 Minuten zum sogenannten Wirtskeller, wo der Oachner Höfeweg rechts abzweigt. Wir kommen an den Höfen Riefer, Flunger und Dosser vorbei und gelangen zum Buschenschank Tommelehof (Einkehrmöglichkeit nur auf Bestellung) und wenig später zum Buschenschank Gemoanerhof (690 m, Einkehrmöglichkeit bis...
Japanische Mispel, Wollmispel
„Die Krone für Schmuckwert unter den hier eingebürgerten überseeischen Immergrünen dürfte der „Japanischen Mispel“ zugesprochen werden“ (Honeck, 1977), die man in mehreren Parkanlagen und Gärten bestaunen kann. Die Wollmispeln (Eriobotrya) sind eine Pflanzengattung der Kernobstgewächse in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der bekannteste Vertreter der Gattung ist die „Japanische Mispel“, auch „Wollmispel“ genannt, die in Europa als Zierpflanze und zunehmend auch wegen ihrer wohlschmeckenden Früchte bekannt ist. Die Pflanze wurde 1787 aus Ostasien (China, Japan) nach Europa eingeführt und wird dank ihrer schönen, immergrünen Belaubung in Mittelmeerländern...
Der Sterngucker
Anstelle der bisherigen Himmelsbeobachtungen sei diesmal erörtert, was manche Leser sich vielleicht fragen: Was soll das? Stern bilder und Stern zeichen – ist das nicht dasselbe? Eben nicht. Zwar wandert die Sonne gegenwärtig durch das Sternzeichen Waage , aber parallel dazu durch das Sternbild Jungfrau , und folglich – argumentieren die Astrologie-Kritiker – wären alle Waagen eigentlich Jungfrauen, alle Widder Fische und alle Löwen Krebse, usw. Bei den Sternbildern handelt es sich um unterschiedlich große Gruppen von Fixsternen, bei den Sternzeichen , genau genommen den Tierkreiszeichen , um die in zwölf gleiche Abschnitte geteilte Sonnenbahn (Ekliptik). Kurzum: Es handelt sich um zwei verschiedene Betrachtungsebenen,...
Flurnamen - Quellen historischer Forschung
In den folgenden Beiträgen sollen einige Flurnamen von Meran vorgestellt werden. Die Bedeutung der Namen der Höfe und Fluren ist eine der wichtigsten Quellen historischer Forschung eines Landstrichs (Besiedlungsgeschichte, Vegetationsgeschichte, Wirtschaftsgeschichte). Außerdem stellt die Pflege und Weitergabe des Namenguts für eine Gemeinschaft einen bedeutenden, die Identität stiftenden Faktor dar. Bei der Behandlung der Namen wird von Gemeindeteil zu Gemeindeteil vorgegangen: beginnend von Gratsch über Meran, Obermais, Labers, Freiberg, Sinich, Hagen und zurück nach Untermais. Als Quelle dienen die in mündlichen Gesprächen abgefragten Namen (Flurnamensammlung Südtirol, die am Landesarchiv in Bozen einsehbar ist), das Werk...






