Banken dürfen bei Kontokorrentkrediten keine Zinseszinsen mehr berechnen
Was sind Zinseszinsen? Zinseszinsen entstehen, wenn Zinsen auf bereits kapitalisierte Zinsen berechnet werden. In den Zinsabrechnungen bei Kontokorrentkrediten war das bis jetzt eine allgemein gültige Vorgangsweise. Die Banken haben jeweils am Ende eines jeden Trimesters die Zinsen aus dem Konto behoben und damit den Kontostand erhöht. Auf den neuen Kontostand wurden dann wieder die Zinsen berechnet. Ein Beispiel: Es wird ein Kontokorrentkredit von 100.000,00 € mit einem Jahreszinssatz von 3,5 % abgeschlossen. Bei jährlicher Belastung der Zinsen würden die Zinsen, falls keine Geschäftsoperationen durchgeführt wurden, 3.500,00 € betragen. Nachdem aber die Banken die Zinsen immer dreimonatlich belastet bzw. behoben haben, sind folgende Zinsen...
Die neue rechte Hand des Bürgermeisters
Am 19. Oktober ist Stadträtin Heidi Siebenförcher zurückgetreten - Grund seien die Ermittlungen im Fall Kaufleute aktiv und daraus resultierende parteiinterne Querelen gewesen. 90 Tage blieben Bürgermeister Januth und seiner Partei, um eine Nachfolgerin zu finden. Nach der Kampfabstimmung und der Nominierung Christiane Bartolinis drohte nicht nur die Partei zu zersplittern, auch die Stadtregierung schien auf der Kippe zu stehen. In buchstäblich letzter Sekunde machte Bürgermeister Januth von seinem Initiativrecht Gebrauch und stellte den vier SVP-Ortsgruppen seine sogenannte Wunschkandidatin vor: Gabriela Strohmer. Sie wurde am 12. Jänner vom Gemeinderat mit 21 zu 16 Stimmen gewählt. Gabriela Strohmer ist eines von vier Kindern der...
Hilfe und Unterstützung
Depressionen, Angststörungen oder Essstörungen. Psychische Erkrankungen sind heute immer noch ein Tabuthema - obwohl ein Viertel bis ein Drittel aller Menschen im Laufe ihres Lebens an einer seelischen Störung leidet. Vielen fällt es schwer, darüber zu sprechen. Das Haus Basaglia in Meran versucht seit über 10 Jahren psychisch kranke Patienten zu unterstützen und begleitet sie auf dem Weg zurück in ein normales Leben. Der Psychiatrische Dienst in Meran ist für die Erhaltung der geistigen Gesundheit und die Behandlung von psychischen Erkrankungen von Erwachsenen zuständig. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet das Haus Basaglia in Sinich. Die psychiatrische Rehabilitationsstruktur wurde 2003 eröffnet und bietet Wohn- und...
Die schnellen Retter in der Not
Was tun, wenn auf einem entlegenen, nur schwer erreichbaren Bauernhof ein sanitärer Notfall auftritt? In solchen Situationen ist ein schnelles Handeln unabdinglich, um Komplikationen oder gar Schlimmeres zu vermeiden. Jede Sekunde zählt. Um dem Patienten sofortige Erste-Hilfe-Maßnahmen zu gewährleisten, arbeitet die Sektion Meran des Weißen Kreuzes seit 2013 mit den beiden First-Responder-Gruppen in Hafling und Vöran zusammen. Schneller als die Ambulanz Bei jedem Notanruf aus der betroffenen Gegend werden gleichzeitig auch die Haflinger bzw. Vöraner Erstretter benachrichtigt. Diese unterstützen die Arbeit des Weißen Kreuzes in zweifacher Weise: Einerseits erreichen sie binnen weniger Minuten den Einsatzort, wo sie mit den...
Ultental: Zum Schusterhüttl und zum Vorderen Flatschberg
Anfahrt: Ins Ultental bis zum unteren Dorfbereich von St. Gertraud, Parkmöglichkeit nahe dem Gasthaus Edelweiß, entlang der Straße. Wegverlauf: Vom Parkplatz (1397 m) nehmen wir in der nächsten Kurve links den Weg Nr. 143, erreichen etwas höher wieder die Straße und einige Schritte weiter den Hof Stein. Hier biegen wir beim Wegweiser „Burgstallweg“ rechts ab und wandern auf dem schönen Waldweg Nr.143 in Kehren mittelsteil hinauf Richtung Flatschhöfe. Bei einer spitzen Weggabel ohne Hinweis nehmen wir den rechten Weg, der etwas weniger steil ist. Bald erreichen wir einen der Flatschhöfe, nämlich den Hof „Mittern“ (1.748 m; ab Ausgangspunkt ca. 1 Stunde). Wir folgen...
Mitreißende Passer
Lange Zeit brachte die Passer nur Angst und Schrecken über Meran. Um 1401 kam es zwischen Gspell und Hahnebaum im hinteren Passeier zu einem folgenschweren Felssturz: Südlich von Rabenstein entstand der sogenannte Kummersee. Achtmal brach dieser ab 1419 aus – und brachte Tod und Verwüstung in die Stadt. Spitalkirche, Ringmauern, Stadttürme und Brücken wurden zerstört. Und viele Bürger verloren ihr Leben. 1774 wurde der letzte dieser verheerenden Ausbrüche verzeichnet, danach erfolgte die Sprengung des so viel Kummer bereitenden Sees. Heute wird einem vielleicht noch etwas bang, wenn der Wasserstand infolge starker Regenfälle an den Pfeilern von Post- oder Theaterbrücke immer weiter nach oben klettert... Aber kein Grund...




