Vom Gampenpass auf den Großen Laugen
Anfahrt : Von Lana auf der Gampenpassstraße hinauf bis zum Gampenpass (1.518 m); Parkgelegenheit neben der Straße; mit dem Bus von Meran über Lana zum Gampenpass. Wegverlauf : Vom Gampenpass wandern wir auf dem breiten Forstweg bis zur ersten Kurve, nach der rechts der Wanderweg Nr. 133 (= Teil des Bonacossaweges) abzweigt. Auf diesem steigen wir durch Wald und später über Wiesen und felsdurchsetzte Hänge ziemlich steil bergauf und gelangen zum Laugensee (2.182 m). Wir wandern am rechten Seeufer weiter und folgen dann wieder rechts einem nicht markierten, aber gut erkennbaren Weg, auf dem wir zuerst leicht und dann stärker ansteigend über Gras- und Geröllhänge hinaufkommen zu einer Senke nördlich des Gipfelaufbaus. Wir...
Der Choleraweg in Tramin
Anfahrt : Von Bozen auf der Weinstraße über Eppan und Kaltern nach Tramin; Parkmöglichkeiten unterhalb der Kirche beim Bürgerhaus. Wegverlauf : Am Rathausplatz in Tramin (250 m) wenden wir uns nach Süden und wandern über die J.-v.-Payer-Straße und die J.-v.-Zallinger-Straße hinunter zur Weinstraße. Diese überqueren wir und folgen ein kurzes Stück der Straße Richtung Neumarkt. Bei der ersten Abzweigung biegen wir links in die Steinackerstraße, wenden uns bald noch einmal nach links und folgen der Markierung Nr. 15 und dem Hinweis „Choleraweg“. Auf dem asphaltierten Feldweg wandern wir, alle Abzweigungen missachtend, nördlich geradeaus, vorbei an oberhalb gelegenen Weingärten und den...
Rundwanderung: Taser – Egger – Gsteier
Anfahrt : Nach Schenna und weiter zur Talstation (827 m) der Seilbahn zum Taser; hier großer Parkplatz; mit der Seilbahn zum Taser. Wegverlauf : Vom Gasthof Taser (1.450 m, Einkehrmöglichkeit) wandern wir auf der Forststraße (Nr. 40, „Taser Höhenweg“) nahezu eben bis zum Greitererhof (1.420 m, Einkehrmöglichkeit) und folgen dann dem schönen Waldsteig (Nr. 40) bis zum Berggasthof Egger (1.505 m; ab Taser ca. 30 Minuten). Auf dem Höhenweg wandern wir eben oder leicht ansteigend weiter durch den Wald. Bald führt uns der schmale, aber sehr gut angelegte Weg hinunter zur Höfegruppe und zum Gasthof Gsteier (1.370 m, Einkehrmöglichkeit; ab Egger gut 1½ Stunden). Nun folgen wir der asphaltierten Zufahrtsstraße...
Editorial 19/2016
Manchmal schießen Firmen und Geschäfte wie Pilze aus dem Boden und verschwinden dann auch wieder von der Bildfläche, wobei die Folgen oft schwerwiegend sind und den Mitarbeitern in manchen Fällen sogar die Arbeitslosigkeit droht. Umso erfreulicher ist es, dass es Großunternehmen gibt, deren Anfänge weit zurückliegen und deren Aufschwung und Langlebigkeit den mutigen und weit vorausschauenden Mitgliedern einer Familie zu verdanken sind. So geschehen in der Familie Torggler, deren Chemiekonzern heute, 150 Jahre nach der Gründung des Betriebes, auf dem internationalen Wirtschaftsparkett eine wichtige Rolle spielt und vielen Menschen einen Arbeitsplatz sichert. Unser Praktikant Philipp Rossi hat die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte...
Jassica Centeio von den Kapverdischen Inseln und ihre Liebe zu Meran
Die ehemalige portugiesische Kolonie der Kapverden ist ein wohlhabender und stabiler afrikanischer Inselstaat 500 km westlich von Senegal: 15 Inseln bilden das Archipel, neun von ihnen sind bewohnt. Doch nur ca. 570.000 Menschen leben hier, denn etwa 1 Million Kapverdier sind ausgewandert. In ihrer Kultur und Sprache spiegelt sich die frühere Kolonialmacht Portugal ebenso wie das nahe Afrika wider. „Morabeza“ und „saudade“ –sind die Begriffe, die die Mentalität der Bevölkerung am besten beschreiben: Lebensfreude, Gelassenheit und eine Sehnsucht, die all denjenigen innewohnt, die ihr Land verlassen. Dies gilt auch für Jassica Centeio. Sie ist ausgebildete Apothekerin und als Top 3-Gewinnerin der Misswahl „Miss Cabo Verde...
Flurnamen - Quellen historischer Forschung
Die Bedeutung der Namen der Höfe und Fluren ist eine der wichtigsten Quellen historischer Forschung eines Landstrichs. Außerdem stellt die Pflege und Weitergabe des Namenguts für eine Gemeinschaft einen bedeutenden, die Identität stiftenden Faktor dar. Als Quelle dienen die in mündlichen Gesprächen abgefragten Namen (Flurnamensammlung Südtirol, die am Landesarchiv in Bozen einsehbar ist), das Werk „Die Hofnamen im Burggrafenamt und in den angrenzenden Gebieten“ des verdienten Hofnamenforschers Josef Tarneller, sowie das Tiroler Ortsnamenbuch von Karl Finsterwalder (als Schlern-Schriften in drei Bänden erschienen). Abkürzung: mda. (= mundartlich) Überqueren wir den Brunnenplatz und...
Zum Piz Chavalatsch
Anfahrt : Durch den Vinschgau bis Spondinig und über Prad Richtung Stilfser Joch bis Gomagoi, dort rechts ab Richtung Stilfs; kurz vor dem Dorf Stilfs führt eine Bergstraße links zu verschiedenen Höfen und weiter Richtung Fragges (Wildgehege), dort Parkmöglichkeiten. Wegverlauf : Vom Parkplatz beim Wildgehege des Nationalparks (1.742 m) wandern wir in der Linkskehre rechts auf einem schmalen Steig (Nr. 2) am Zaun des Geheges entlang kurz etwas steil hinauf und kommen nach mäßig ansteigender Waldquerung zu einem Almweg. Wir wenden uns nach links, gelangen durch den Wald auf freie Wiesen und erreichen nach kurzem Anstieg, vorbei an der Unteren Stilfser Alm, die Obere Stilfser Alm (2.077 m, Einkehrmöglichkeit; ab Parkplatz 1 Stunde). Kurz...
Der Oachner Höfeweg
Anfahrt : Von Blumau im unteren Eisacktal Richtung Völs, nach ca. 2 km rechts ab Richtung Tiers, nach einigen Kehren links ab nach Prösels; große Parkplätze in der Nähe des Schlosses. Wegverlauf : Vom Parkplatz unterhalb von Schloss Prösels (856 m) im gleichnamigen Weiler wandern wir auf dem breiten Weg Nr. 3 (Hinweis Unteraicha) zuerst durch Wiesen, dann durch Wald Richtung Westen leicht abwärts und gelangen nach ca. 20 Minuten zum sogenannten Wirtskeller, wo der Oachner Höfeweg rechts abzweigt. Wir kommen an den Höfen Riefer, Flunger und Dosser vorbei und gelangen zum Buschenschank Tommelehof (Einkehrmöglichkeit nur auf Bestellung) und wenig später zum Buschenschank Gemoanerhof (690 m, Einkehrmöglichkeit bis...
Wanderung auf dem Regglberg im Unterland
Anfahrt : Von Auer oder Neumarkt nach Aldein und weiter in Richtung Petersberg bis zum Gasthof „Waldrast“. Auf der Höfestraße, die rechts abbiegt, weiter bis zum ehemaligen Gasthof „Schlögler“ (1.454 m) im Weiler Lärch; hier Parkmöglichkeit. Wegverlauf : Vom Gasthof „Schlögler“ wandern wir auf der Straße kurz weiter und biegen bei einem Bildstock links ab. Nun folgen wir dem Wegweiser „Weißenstein“ und der Markierung Nr. 8 und wandern auf einem breiten, geräumten Weg und bald auf schmalem, gebahntem Steig durch Wald hinauf zum Rand der Lärchenwiesen. An der Wegkreuzung biegen wir links ab. Der Weg führt uns teils ansteigend, teils nahezu eben zu zwei Weggabelungen (beide...
Ypsiloner fliegen ungern aus
Anlässlich des Welttages der Jugend hat das Landesinstitut für Statistik ASTAT die Ergebnisse einer entsprechenden Studie veröffentlicht. Die zwischen den Jahren 1980 und 2000 Geborenen, also die 15- bis 35-Jährigen, werden als Generation Y bezeichnet, auch Ypsiloner oder Millennials , auf Deutsch die „Jahrtausender“, genannt. Zu dieser Generation zählen derzeit 120.000 Südtiroler. Von den 20- bis 35-Jährigen leben 45.000 Unverheiratete immer noch im Elternhaus, sind also als „Nesthocker“ noch nicht flügge geworden. Der Buchstabe Y wird auf Englisch als „Why“ ausgesprochen, was dem Fragewort „warum“ entspricht und auf das charakteristische Hinterfragen dieser Generation verweist. Diese...
Des Pudels Kern
Also doch nicht Berlusconi! Immerhin. Trotzdem war der römische Zirkus zum Fremdschämen. Dazu kam die übliche peinliche Berichterstattung darüber. Vielleicht sollten die Medien für die Dauer der Suche nach dem „Papst“ im Quirinal freiwillig in Quarantäne gehen, anstatt jedem noch so unwichtigen Hinterbänkler oder Hinterbänklerin mit Mikrofon und Schreibblock hinterherzulaufen, um ihm oder ihr die alles entscheidende Frage zu stellen: Wer soll es werden…? Die wichtigen Dinge spielen sich sowieso woanders ab. Zum Beispiel auf dem Tschögglberg. Da ist doch tatsächlich aus einem Luxus-Resort irgendwo zwischen Hafling und Vöran ein Pudel ausgebüxt. Also entlaufen, nicht geflohen. Vielleicht sind Pudel...
Hallo Luther!
Vor wenigen Tagen war wieder Reformationstag. In Südtirol ist das wenig im Bewusstsein. Aber manche Menschen erinnern sich doch am 31. Oktober: Ach ja, an diesem Tag hat Luther seine 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche genagelt, und zwar im Jahr 1517. Inzwischen nähern wir uns dem 500. Jahrestag dieses Auftakts für die Reformation des 16. Jahrhunderts. Beauftragte der Evangelischen Kirchen für das Reformationsjubiläum 2017 rühren schon fleißig die Werbetrommeln. Dabei ist unter anderem der nette kleine Stempel entstanden, der aufmerksam machen soll auf den 31. Oktober, den Gedenktag der Reformation. Was soll das hier im Land Südtirol, das sich immer noch als „gut katholisches Land“ versteht? Ich wage...








