Ludwig van Beethoven von 1770 bis heute. Die Welt feiert seinen 250ten Geburtstag
Fürst! Was Sie sind, sind Sie durch Zufall und Geburt. Was ich bin, bin ich durch mich! Dieser Satz aus einem Brief Beethovens aus dem Jahr 1802 an den Freund und Förderer Fürst Lichnowsky ist ein beredter Hinweis auf Beethovens Bewusstsein als Künstler und Mensch in einer Zeit, in der am Anfang des 19. Jahrhunderts Musiker und Künstler allgemein sich von den Fesseln und der Protektion der adeligen Welt loszulösen begannen. Gleichermaßen ist der Satz symptomatisch für eine mögliche Erkundung dieser Künstlerpersönlichkeit, deren Musik uns bis heute nicht nur fesselt, sondern auch nach 250 Jahren, seit seiner Geburt am 17. Dezember 1770, immer wieder zum Staunen bringt. Ist nun dieser Ludwig van Beethoven immer noch ein...
Editorial 08/2021
Einen positiven Effekt hat Corona: die Wertschätzung für die regionale Produktion von Lebensmitteln und unsere Bauern steigt. Ein Leben ohne Bauern würde ein schlechteres Leben für uns alle bedeuten – für unsere Generation aber auch für die kommenden. Sie sind das erste Glied in der Kette der Zivilisation – sie bestellen den Boden, kümmern sich um Äcker und Felder, formen die Natur und wissen, wie man mit Tieren umzugehen hat. Ganz zu schweigen von ihren handwerklichen Fähigkeiten oder den Kenntnissen über jahrhundertealtes Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. „Stolz und Bürde“ – so fassen Petra und Johann Tappeiner ihr Leben auf dem Schnalser Bergbauernhof...
Editorial 24/2020
Ein schwieriges Jahr neigt sich dem Ende zu und Weihnachten steht vor der Tür. Zuversicht ist gerade in dieser vorweihnachtlichen Zeit besonders wichtig. Die Corona-Pandemie hat uns alle hart getroffen, aber sicherlich auch gestärkt. Besinnliches und Fröhliches wollen wir vereinen. Nachdenken über das, was war und ist und besser werden könnte oder sollte. Aber auch loslassen und der Hoffnung und Zuversicht Raum geben. Im Namen des gesamten Teams des Meraner Stadtanzeigers wünsche ich Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins Neue Jahr. Bleiben Sie weiterhin gesund! Die Titelgeschichte dieser letzten Ausgabe des heurigen Jahres haben wir Christine Schönweger gewidmet. Sie errichtete 2007 im historischen Ansitz...
Editorial 24/2020
Ein schwieriges Jahr neigt sich dem Ende zu und Weihnachten steht vor der Tür. Zuversicht ist gerade in dieser vorweihnachtlichen Zeit besonders wichtig. Die Corona-Pandemie hat uns alle hart getroffen, aber sicherlich auch gestärkt. Besinnliches und Fröhliches wollen wir vereinen. Nachdenken über das, was war und ist und besser werden könnte oder sollte. Aber auch loslassen und der Hoffnung und Zuversicht Raum geben. Im Namen des gesamten Teams des Meraner Stadtanzeigers wünsche ich Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins Neue Jahr. Bleiben Sie weiterhin gesund! Die Titelgeschichte dieser letzten Ausgabe des heurigen Jahres haben wir Christine Schönweger gewidmet. Sie errichtete 2007 im historischen Ansitz...
Manchmal kann Stille laut sein
Eine sehr „Stille Nacht“ im kleinsten Kreise plane Papst Franziskus heuer zu Weihnachten, gab das vatikanische Staatssekretariat an die Botschafter beim Heiligen Stuhl bekannt. Bereits am Ostersonntag, als der Papst den Segen „Urbi et orbi“ im leeren Petersdom erteilte, berichtete ein österreichischer Journalist von einer „ohrenbetäubenden Stille“. Wir leben in einer lauten Welt und haben uns so sehr daran gewöhnt, dass unerwartete (überraschende) Stille von den meisten Menschen als unangenehm, ja sogar beängstigend wahrgenommen wird. Anderseits gilt die Lärmbelästigung als eine der größten Gefahren für die Gesundheit unserer Gesellschaft. Es ist offenkundig, dass Lärm Stress verursacht und...
Irrsinn
Nun hat der Landtag mit Stimmen der SVP und der Lega das Raumplanungsgesetz und die Bettenobergrenze gekippt. Dies wird selbstverständlich auch Auswirkungen auf Meran und die Region haben. Nun können die Tourismushochburgen dem Wahnsinn weiter frönen. Stieglitz schlägt vor, Hotelhochhäuser zu bauen inklusive Diskotheken, Kinos für Actionfilme und integrierten Mc Donalds. Auf dem Pferderennplatz empfiehlt Stieglitz ein Südtiroler-Disneyworld zu erstellen mit einer Seilbahnverbindung nach Schenna und Dorf Tirol. Auf dem Kasernenareal bauen wir einen Parkplatz für 20.000 Fahrzeuge. Für die Meraner Bevölkerung ist eine Aussiedlung in die Po-Ebene geplant. Alles Utopie? Nein, es gibt genug geldgierige Investoren, denen ihre Hotelpaläste...




