5. Green Team Treffen
24. September 2025
Zum fünften Mal innerhalb von drei Jahren – und im Rahmen der Arbeiten rund um die erfolgreich stattgefundene Nachhaltigkeitszertifizierung im Jahr 2024 – fand das Green Team Treffen der Kurverwaltung Meran unter Beteiligung von Partnern und kooperierenden Organisationen statt.
Am 22. September 2025 begrüßte die Projektverantwortliche Ulrike Pertoll im Kunsthaus Meran 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die unterschiedliche Sparten des Meraner Lebens aus Kultur, Sozialem und Wirtschaft repräsentieren, wie Stadtviertel-Komitees, Jugenddienste, Sozialgenossenschaften, Kulturvereine, Kunst Meran, die Gemeinde Meran, die Therme Meran, die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, die Marketinggesellschaft Meran, IDM, aber auch Vertreterinnen des HDS und HGV. Mit einem Rückblick auf das Jahr 2024, einschließlich des Berichtes über die projektbezogene Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern der FOS (Fachoberschule für Touristik und Biotechnologie), brachte sie die Anwesenden auf den aktuellen Stand.
Für die Sicherheit in den Straßen der Stadt strebt die Kurverwaltung Meran gemeinsam mit der Gemeinde Meran nach sinnvollen Lösungen; die Stelle eines Nachtbürgermeisters wurde von der aktuellen Gemeindeverwaltung bereits vorgesehen. Ein No-Packaging-Plan, erarbeitet von den Schülerinnen und Schülern der FOS, wird auf der Webseite der Kurverwaltung veröffentlicht. Das Nutzen der zahlreichen zur Verfügung stehenden Grünflächen der Stadt soll verstärkt bekannt gemacht werden.
Das Hauptthema des 5. Green Team Treffens drehte sich um Barrierefreiheit. Darunter fallen neben physischen Barrieren auch sensorische, kognitive oder kommunikative Barrieren, wie z.B. Sehbeeinträchtigungen, Schwerhörigkeit, Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung oder Verarbeitung von Informationen oder geringe Technikaffinität. Welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, damit Barrieren im öffentlichen Raum, am Arbeitsplatz und innerhalb des Freizeit- und Kulturangebotes abgebaut werden können, konnte anhand von Umfragen ermittelt und vorgestellt werden.
Günther Ennemoser, Bereichsleiter von „Südtirol für alle“ innerhalb der Sozialgenossenschaft Independent L., erweiterte den Blickwinkel rund um die Thematik. Er erinnerte daran, dass rund 90 Prozent aller Menschen im Laufe ihres Lebens eine Behinderung erleben und erklärte, dass verbesserte Inklusion um umfassendere Barrierefreiheit eine Chance darstellten – auch im Hinblick auf eine Überalterung der Gesellschaft in den kommenden Jahrzehnten, für die sich die Gemeinschaft jetzt rüsten könne. Beispiele für gesetzte Maßnahmen sind u.a. Innovationen im Bereich barrierefreie Parkplätze, das Mobilitätsprojekt SuCoLo, das Menschen in städtischen Randgebieten unterstützt, Elektroscooter, Lasten-Fahrräder, aber auch die zweisprachigen Reiseführer Barrierefreies Kulturerlebnis Südtirol und Barrierefreies Naturerlebnis für alle.
Die anschließende Diskussionsrunde ermöglichte einen weiteren Austausch. Für Ulrike Pertoll verdeutlichte die rege Teilnahme und das Interesse an der Thematik, „wie sehr Barrierefreiheit in ihren unterschiedlichen Facetten alle Bereiche des Lebens in der Stadt betrifft“. Im Frühjahr 2026 wird ein weiteres Treffen stattfinden, worin die Thematik der Saisonentzerrung diskutiert werden wird.
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