On the Road Again – Weltenbummler erzählen in der Bibliothek Lana

Filmclub Rolf Mandalesi Meran

27. January 2026

Marokko, „somewhere there is always a flower“: 66 Tage auf den erdfarbenen Straßen eines Landes zu entdecken.

Auf jeder Reise gibt es einen Moment, in dem man die Entscheidung aufzubrechen infrage stellt. Für Jacqueline Pante und Günther Haller geschah dies gleich zu Beginn der langen Reise, zwischen kargen Landschaften und gleissendem  Licht. Dann, plötzlich, eine Blume, gewachsen zwischen Kies und Staub – ein leises, aber kraftvolles Zeichen dafür, dass Schönheit immer einen Weg findet. Daraus entstand der Titel ihres Berichts: „Marokko: there is always a flower“.

Zwischen Januar und März durchquerten die beiden Reisenden das Land 66 Tage lang und legten 12.000 Kilometer mit einem kleinen Camper zurück, der zugleich Zuhause und Rückzugsort war. Sie erlebten ein von Dürre gezeichnetes Marokko, geprägt von ockerfarbenen Weiten und klaren Himmeln – und doch niemals leblos. Die Berber lehren, dass ein genauer Blick genügt, um unerwartete Nuancen zu entdecken: rote Teppiche, kobaltblaue Türen, Märkte voller Gewürzduft.

Ihre Route führte durch die Königsstädte – Marrakesch, Fès, Meknès, Rabat –, doch das Herz der Reise schlug abseits der bekannten Wege, auf Nebenstraßen durch Hochebenen, Lehmdörfer und verborgene Oasen. Von den Dünen des Erg Chegaga über Wanderungen im Hohen Atlas bis hin zum Atlantik, der sie mit Klippen, Fischerdörfern und dem stetigen Rhythmus der Wellen begleitete.

Bei gemeinsamem Minztee, wartenden Tajines und zufälligen Begegnungen erzählen Jacqueline und Günther von einem freundlichen, stolzen Marokko. Einem Land, das – wie jene Blume im Nichts – an den unerwartetsten Orten zu überraschen weiß und dessen Reise nach der Rückkehr im Inneren weitergeht.

Die kommenden Abende:

  • 09.02.: Am Ende der Welt – Antarktis (mit Falkland und Südgeorgien) mit Daniel Gögele

  • 23.02.: Abenteuer Pamir mit Hannes Nösslinger, Elisabeth Kirchlechner, Reinhard Schwienbacher


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