On the Road Again – Weltenbummler erzählen in der Bibliothek Lana

15. January 2026

Fernweh, Wanderlust und Heimweh: Ab Montag, 2. Februar 2026, wird die Bibliothek Lana wieder zum Treffpunkt für alle, die das Unterwegssein als kulturelle Erfahrung verstehen. Jeden Montag um 20 Uhr lädt die Veranstaltungsreihe „On the Road Again – Weltenbummler erzählen“ zu persönlichen Reiseerzählungen ein – jenseits touristischer Klischees, nah an Menschen, Orten und Emotionen.

Mit der 41. Ausgabe setzt die Reihe eine lange Tradition fort. Ihren Ursprung hat „On the Road Again“ bereits 1985, initiiert vom ehemaligen Volksschullehrer und leidenschaftlichen Globetrotter Enzo Nicolodi. Was einst in der Volkshochschule Urania Meran begann, ist heute eine feste kulturelle Institution in Lana – und Ausdruck eines Dorfes, das das Reisen liebt und lebt.

„On the Road“ ist mehr als ein Reisevortrag. Es ist eine Haltung. Enzo Nicolodi beschreibt sie mit den Begriffen Fernweh, Wanderlust und Heimweh: der Drang aufzubrechen, die Sehnsucht nach dem Unterwegssein und das bewusste Zurückkehren. Dieses Spannungsfeld zwischen Bekanntem und Unbekanntem prägt die Abende – und macht sie zeitlos aktuell.

Inhaltlich führen die Vorträge über vier Kontinente: von der Antarktis bis nach Afrika, Asien und Europa. Zehn Weltenbummler, darunter fünf aus Lana, erzählen von ihren Erfahrungen. Die Präsentationen sind multimedial angelegt: Fotografien, Kurzfilme, Musik und Gespräche verdichten die Geschichten zu eindrucksvollen Momentaufnahmen.

Der Fokus liegt bewusst auf der persönlichen Erzählung. Vorgetragen wird in der jeweiligen Muttersprache, um Emotionen unverfälscht zu transportieren. Wort und Bild treten dabei in einen Dialog – manchmal genügt ein Satz, manchmal spricht ein Bild für sich.

Den Auftakt machen Günther Haller und Jacqueline Pante mit der Erzählung über ihre Reise im Camper durch Marokko.

Neu ab 2026 wird die Reihe vom Filmclub Rolf Mandolesi organisiert. Unter Präsidentin Jacqueline Pante und Vizepräsident Günther Haller rückt die Nähe zum filmischen Erzählen noch stärker in den Mittelpunkt. „Es geht um Bilder, Emotionen und Erlebnisse – ähnlich wie im Film“, so Haller. Im Rahmen des Projekts „Fest-Gehalten“ sind zudem Filmabende geplant, die Lana und seine Menschen porträtieren.

„On the Road Again“ bleibt damit ein Ort des Zuhörens, des Staunens und der Begegnung – und eine Einladung, die Welt durch die Augen anderer zu sehen.


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