Der Bettenstopp muss ernst genommen werden!

Grüne Stadtliste fordert Verzicht auf zusätzliche Betten

29. August 2025

 

Insgesamt verfügt Meran aktuell über 8.980 Gästebetten: 408 Betten werden dem Urlaub auf dem Bauernhof, 2.087 der nicht gewerblichen Privatzimmervermietung und 6.423 Betten den gastgewerblichen Betrieben (Hotels usw.) zugeordnet.

Die Meraner Stadtregierung hat ein Reglement für die Verteilung der vom Land 296  zugewiesenen Vorschussbetten vorgesehen: 266 werden gastgewerblichen Betrieben und 30 der Kategorie Urlaub auf dem Bauernhof zugewiesen; es sind keine Betten für private Vermieter*innen von Gästezimmern und möblierten Ferienwohnungen  vorgesehen. Innerhalb von 10 Jahren sollten diese Betten wieder „zurückgegeben“ werden.

Hinzu kommen 39 Betten aus dem Gemeindekontingent für die nicht gewerbliche Privatzimmervermietung, neue Betten in der Altstadt, falls die Immobilie laut jüngster Wohnbaureform energetisch saniert wird und weitere Betten in bereits ausgewiesenen Tourismuszonen. Wo bleibt hier der Bettenstopp? Die angekündigte Verordnung regelt zwar die Zuteilung der Betten, es wird jedoch verschwiegen, dass mehr Gästebetten auf Meran zukommen werden, als diese 296. Dazu haben wir bereits vor einem Monat eine schriftliche Anfrage an die Stadtregierung gestellt.

Zusätzliche Gästebetten bedeuten in jeglicher Hinsicht eine Mehrfachbelastung für die Meraner Bevölkerung: mehr Müll, mehr Verkehr und vor mehr Menschen in der bereits belasteten Innenstadt.

Die Grüne Stadtliste fordert die Stadtregierung dazu auf, auf zusätzliche Gästebetten und weitere Tourismuswerbung zu verzichten und schlägt vor, primär den nachhaltigen Tourismusentwicklungsplan mit den Nachbarsgemeinden auf die Wege zu bringen, sowie die Erhöhung der Kurtaxe anzustreben. Dies wären mutige Maßnahmen und ein starkes Signal für ein nachhaltiges Meran!


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