Jahreshauptversammlung Kurverwaltung Meran
30. March 2026
Am 26. März stellte die Kurverwaltung Meran im Stadttheater jüngste Entwicklungen, neue Projekte und strategische Ziele vor.
Die Jahreshauptversammlung der Kurverwaltung Meran bot – neben konkreten Einblicken in die geleistete Arbeit 2025 – auch Informationen darüber, wohin die Reise in der Zukunft gehen wird. Nach der Begrüßung der Präsidentin der Kurverwaltung, Ingrid Hofer Walch und den Grußworten des Vizebürgermeisters Nerio Zaccaria und der Assessorin Barbara Hölzl, die die Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung lobte und über gemeinsame Projekte berichtete, fasste Ingrid Hofer erstrebenswerte Ziele für die kommenden Jahre zusammen: Begegnungen mit der Bevölkerung auf Augenhöhe, verstärkte Partnerschaften mit allen Akteurinnen und Akteuren der Stadt und innovative Projekte gelebter Nachhaltigkeit waren die Kernpunkte ihrer Wünsche für die Zukunft. Ingrid Hofer und Daniela Zadra brachten ans Licht, was die Kurverwaltung in den vergangenen zwölf Jahren an Neuem vorangebracht hatte. Darunter gehört die seit 2012 von der Kurverwaltung organisierte Meraner Weihnacht, der Zustrom der Gäste im Meraner Winter, die Initiativen im Meraner Frühling wie z.B. das Merano Flower Festival, der Meraner Markt mit seinen zu 100-prozentigen Produkten aus Südtirol sowie die neue Standortmarke merano und die Regionenmarke merano Stadt & Land.
Ulrike Pertoll, verantwortlich für Sustainability, Strategy & Product, fasste die wichtigsten Fakten und Zahlen der Jahresstatistik zusammen und präsentierte die strategischen Ziele der Kurverwaltung. 2025 konnten 1.231.028 Übernachtungen und 358.582 Ankünfte bei einer Verweildauer von 3,4 Tagen festgestellt werden. Während weiterhin die meisten Gäste aus Deutschland kommen, ist bei ihnen ein Rückgang im Vergleich zu 2024 festgestellt worden, Gäste aus Italien, Österreich und der Schweiz wurden etwas mehr. Wichtige Ziele der Zukunft, erklärte Ulrike Pertoll, seien Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität aller, verstärkte Internationalisierung sowie das Einbinden der Standortmarke in die Kommunikation, um auch langfristig Maßstäbe für Lebensqualität und Authentizität zu setzen. Neuerungen auf dem Gebiet rund um die digitale Entwicklung, insbesondere das Einbeziehen von KI in die bestehenden Abläufe, bzw. deren Änderungen, stellte Chantal Redavid vor: „Die Kurverwaltung Meran reagiert aktiv auf den wachsenden Einfluss künstlicher Intelligenz im Tourismus, die das Verhalten der Gäste extrem verändert hat. Dazu gehört das Weiterentwickeln der Webseite nach einem „AI-first“-Prinzip, worin Inhalte für Menschen und KI leicht zugänglich werden. Ziel hierbei ist eine Nutzererfahrung, die sich an konkreten Bedürfnissen der Gäste orientiert. Der WhatsApp-Chatbot MAIA hingegen liefert rund um die Uhr verlässliche, kuratierte Informationen. Weiterhin zentral bleibt die menschliche Begegnung, trotz aller technologischen Entwicklungen.“ Karin Hofer zeigte auf, wie mit gezielten Investitionen, Kooperationen mit Partnern und einer klaren Markenkommunikation internationale Sichtbarkeit gestärkt und saisonale Spitzen entzerrt werden. Konkrete Maßnahmen in den Märkten Niederlande, Belgien und Großbritannien konnten realisiert werden. Hierbei sind Kooperationen mit IDM, MGM und SkyAlps von Bedeutung. 10 Mio. Bruttokontakte konnten mit den Brandkampagnen und Deutschland und Schweiz erreicht werden, eine großformatige Präsenz mit dem Thema Frühling in den Kinos von Bayern, Baden-Württemberg, NRW und Hessen war mit knapp 4 Mio. Bruttokontakten erfolgreich. Karin Hofer betonte, dass Meran authentisch, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert erzählt werden müsse. Journalist und Autor Patrick Rina stellte die gemeinsam mit Paul Rösch im vergangenen Jahr herausgegebene Publikation „Wilde Jahre. Tourismus in Südtirol 1961-1983“ vor. Ein kurzes Interview mit dem ehemaligen Präsidenten der Kurverwaltung Meran, Hermann Schnitzer, gab Einblick in die Zeiten der zweiten Blüte der Kurstadt. Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Verabschiedung von Antonella Trevisan, die nach 41 Jahren Tätigkeit in der Kurverwaltung Meran in den Ruhestand ging und kündigte den bevorstehenden Ruhestand der Direktorin Daniela Zadra an. Die geballte Information rund die geleisteten Tätigkeiten der Kurverwaltung im vergangenen Jahr konnte im gerade publizierten Jahresbericht nachgelesen werden und ist online für alle einsehbar.
https://www.merano-suedtirol.it/de/meran/info-service/kurverwaltung-meran/jahresbericht.html
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