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Lesezeit: 2 min

Kein Klo, kein Lift, wer hilft?

Im Herbst 2025 von Robert Asam


Meran hat jetzt mit einer ziemlich perfiden Methode dem Overtourismus den Kampf angesagt. Alles was Touristen – manchmal – dringend nötig haben, wird versenkt oder nicht repariert. HGV-Boss Manfred Pinzger würde sagen, das ist Fakt. Eigentlich ist Fakt nur, dass er damit jeden zweiten seiner Sätze beendet, um zu sagen, dass das, was er sagt, der Wahrheit entspricht. Ehrlich gesagt, da habe ich so meine Zweifel. Das ist Fakt! Aber dem Pinzger kann es egal sein, ob die Spaziergänger aus Germanien oder anderswo am Tappeinerweg verzweifelt ein stilles Örtchen suchen, das ist nicht sein Problem, sondern das der Meraner Stadtverwaltung. Die Herren Zaccaria und Frötscher hatten im August 2024 prophezeit, dass im Herbst 2025 ein neues Klo am Tappeinerweg feierlich eröffnet wird. Gut, das feierlich eröffnet habe ich jetzt dazu gedichtet. Der Rest stimmt. Das ist Fakt! Aber jetzt hat Neu-Stadtrat Mitterhofer die Handbremse gezogen. Zu teuer! 1 Million € für ein Häusl ist tatsächlich viel Geld. Aber jetzt muss er – der Mitterhofer – einen neuen Standort suchen. Das alte WC darf nicht abgetragen werden, weil noch nicht geklärt ist, wer oder was die Hangrutschung verursacht hat. Das „Schlehdorf“ musste deshalb schließen. Das ist Fakt! Ob man die Restaurant-Toilette noch benützen könnte? Wahrscheinlich Einsturzgefahr, also zu gefährlich. Fakt ist, die Prophezeiung des Duos Zaccaria-Frötscher hat sich nicht erfüllt. Jetzt schaut Kollege Mitterhofer in die Zukunft. Ob er uns verrät, was er sieht? Ich denke, eher nicht.

Die zweite Maßnahme gegen den Overtourismus betrifft den Bahnhof, wo bekanntlich Gast und Gästin mit E-Bike und schwerem Gepäck ankommen, mit Kinderwagen oder im Rollstuhl. Nur keine Panik, das Bahnhofsklo hat geöffnet. So gesehen eine beruhigende Nachricht. Aber bevor die Ankommenden den Ort der Erleichterung erreichen, müssen sie mit dem Lift zuerst nach unten und dann wieder nach oben. Leider nicht möglich. Alle vier Bahnhofs-Fahrstühle sind seit Juli außer Betrieb. Das ist Fakt! Mobilitätslandesrat Alfreider hat gesagt, das wäre ein No-Go. Der Mann hat den Ernst der Lage erkannt. Nichts geht mehr am Meraner Bahnhof. Aber jetzt naht die Rettung. Weil das Problem nicht nur ein Meraner Problem ist, sondern neue staatliche Vorgaben eine ganze Menge solcher Aufzüge betreffen, hat Senatorin Unterberger im Senat (!) den Missstand aufgezeigt. Und jetzt halten Sie sich fest, liebe Leser:innen, Minister Salvini persönlich hat die Lösung des Problems angekündigt. 33 Fahrstühle, die in Südtirol ausgetauscht werden müssen, gehen innerhalb des Jahres in Betrieb. Wieder so eine Prophezeiung eines Politikers, der seit gefühlten 100 Jahren den Bau der Brücke nach Sizilien verspricht. Aber wenn, ja, wenn er ausnahmsweise recht behält, der Herr Minister, dann sollte ihn das Trio Zaccaria-Frötscher-Mitterhofer sofort anrufen und sagen, dass Meran am Tappeinerweg ein neues kostengünstiges Häusl braucht. Das ist Fakt! Alles andere steht in den Sternen.

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