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Lesezeit: 2 min

Zu Ehren der Schneeflocke

Im Herbst 2025 von Dr. Luis Fuchs


Am 18. Dezember begehen Schneebegeisterte den angeblich aus den USA stammenden „Ehrentag der Schneeflocke“. Dieser Tag lenkt unsere Aufmerksamkeit auf den Zauber des Schnees und weckt auch die Hoffnung auf eine weiße Weihnacht. Der Termin ist wohl wegen der kalendarischen Nähe zur Wintersonnenwende am 21. oder 22. Dezember als kürzester Tag des Jahres gewählt. Neben den Wintersportfreunden freuen sich auch die Touristiker auf den Schnee; gerade in unserem alpinen Raum stellt er einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bezeichnet die Schneeflocken als filigrane Naturwunder. Sie fallen leise vom Himmel und tauchen die Landschaft in ein weißes Kleid. Dies entspricht gewissen Wunschvorstellungen, wie ein Winter hierzulande sein sollte. Schneebedeckte Felder und Wiesen stellen nicht nur ein romantisches Winterbild dar. Die Pflanzen in unseren Regionen brauchen den Frost im Winter, um im Frühling wieder wachsen und erblühen zu können. Gleichzeitig schützt der Schnee die Pflanzen, indem er isolierend wirkt und sie vor dem Erfrieren bewahrt. Schnee sorgt durch seine geringe Wärmeleitfähigkeit dafür, dass tiefere Erdschichten nicht auskühlen können, was Wurzeln und Blumenzwiebeln schützt. Der Begriff „Schnee“ leitet sich vom indoeuropäischen „schneien“ ab, das auch „zusammenkleben“ und „(sich) zusammenballen“ bedeutet. Aufgrund der Struktur der Wassermoleküle nehmen Schneekristalle sechseckige Formen an. Fasziniert von den Schneekristallen hatte Wilson Bentley mehr als 5.000 Fotografien natürlicher Schneekristalle erstellt, wovon keiner dem anderen glich. Davon wurden etwa 2.400 Fotografien im Buch „Snow Crystals“ veröffentlicht.

Zur Beschneiung unserer Skipisten wird größtenteils Kunstschnee, auch technischer Schnee genannt, verwendet. Kunstschnee besteht wie auch der natürliche Schnee ausschließlich aus Wasser und Luft. Der Unterschied liegt in der Produktionsweise. Kunstschnee wird entweder mit Schneekanonen oder auch Schneelanzen erzeugt. Mit beiden wird Wasser mit Druckluft durch die Luft geschleudert, wo es gefriert. Die Größe der produzierten Schneeflocken hängt von der Temperatur ab. Ist es wärmer als -5 °C, bilden sich große Flocken. Bei kühleren Temperaturen wird die Luft trockener und die Flocken sind kleiner. Wie viel der Kunstschnee kostet, fragt man sich. Die Südtiroler Firma TechnoAlpin verweist auf die variablen Kosten, die von Wasserzuleitung, Pumpleistungen, Speicherteichen und Schneibedingungen verursacht werden. In Fachpublikationen spricht man von 3,5 bis 5 Euro pro Kubikmeter Schnee.

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