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  3. Palais Mamming Museum feiert Doppeljubiläum:
Lesezeit: 5 min

Palais Mamming Museum feiert Doppeljubiläum:

10 Jahre am neuen Standort, 125 Jahre Stadtgeschichte

Im Herbst 2025 von Veronika Rieder


Das Palais Mamming Museum ist aus der Meraner Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken. Das elegant restaurierte historische Gebäude hat seinen festen Platz im Herzen der Kurstadt und lockt jährlich Tausende Besucher an. Doch die Geschichte des Stadtmuseums reicht weit zurück: Bereits seit 125 Jahren sammelt und bewahrt Meran seine Geschichte, Kunst und Kultur für nachfolgende Generationen.

Dieses Doppeljubiläum ist Anlass, nicht nur zurückzublicken, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Was macht ein modernes Stadtmuseum im 21. Jahrhundert aus? Wie gelingt es, verschiedene Generationen und Bevölkerungsgruppen anzusprechen? Und welche Rolle spielt ein Museum in einer mehrsprachigen Stadt wie Meran, die von kultureller Vielfalt geprägt ist?

Im Gespräch mit dem Meraner Stadtanzeiger erzählt Tiziano Rosani, Kurator und Koordinator des Palais Mamming Museums, von den Höhen und Tiefen der letzten zehn Jahre, den unsichtbaren Aufgaben hinter den Kulissen, den Herausforderungen eines wachsenden Museums und seinen Visionen für die Zukunft. Es ist die Geschichte eines Museums, das nicht nur die Vergangenheit bewahrt, sondern aktiv an der Gegenwart und Zukunft Merans mitgestaltet.

MS: Vor zehn Jahren wurde das Museum im heutigen Sitz eröffnet. Herr Rosani, wie beschreiben Sie die Entwicklung von 2015 bis heute?
Tiziano Rosani: Im Jahr 2015 wurde das Stadtmuseum im eigens dafür restaurierten Palais Mamming wiedereröffnet, zur Begeisterung der Meranerinnen und Meraner und zahlreicher Gäste aus dem In- und Ausland. In diesen zehn Jahren haben wir gemeinsam mit der Stadtverwaltung und vielen Kulturfreund:innen Ausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen organisiert, die das Museum im kollektiven Bewusstsein verankert haben. Das Palais Mamming Museum bietet heute neben einer innovativen Dauerausstellung über Meran ein immer breiteres kulturelles Angebot. Dank zahlreicher Kooperationen und Sonderausstellungen ist es gelungen, dem Museum Wiedererkennbarkeit und Dynamik zu verleihen. Allein hätten wir es nicht geschafft – daher danke ich der Stadtverwaltung und allen Unterstützer:innen herzlich.

Im vergangenen Winter konnten wir zudem – auch dank der Zusammenarbeit mit Leitner AG und der Meran 2000 Bergbahnen AG – eine bedeutende Ausstellung mit Leihgaben aus Privatsammlungen aus Österreich und Südtirol sowie aus österreichischen und norditalienischen Museen ausrichten. Dieses Jahr sind wir eine Kooperation mit der Raiffeisenkasse Meran eingegangen. Auch ihr gilt unser herzlicher Dank. Ein Museum ist vor allem Teamarbeit.

Vor welchen Herausforderungen steht das Museum?
Das Stadtmuseum widmet sich einer Vielzahl von Themen. Unser Ziel ist ein offenes, inklusives Museum, ein Ort der Kultur, der Vertiefung und der Schönheit. Um diese Aufgabe bestmöglich zu erfüllen, gilt es, die Organisation weiter zu stärken. Verwaltungsabläufe sind komplex, aber wir lieben Meran und das Burggrafenamt und werden alle Aufgaben methodisch angehen, in der Hoffnung, neue Energien zu wecken und zusätzliche Ressourcen zu sammeln.

Wie wird das Museum von Merans Bürger:innen und von Besuchern von außen angenommen?
Jahr für Jahr zieht das Palais Mamming Museum mehrere Tausend Besucher:innen an, ebenso die Landesfürstliche Burg. Bei manchen Veranstaltungen müssen wir den Zutritt beschränken, um Sicherheitsvorschriften einzuhalten.

Das Museum ist attraktiver als ursprünglich erwartet, was sehr erfreulich ist – nur, dass wir manchmal zusätzliche Räume bräuchten.

Mit welchen Angeboten kann man der Sichtweise entgegenwirken, ein Museum sei eine verstaubte Einrichtung?
Der Ausstellungsrundgang ist innovativ, und das Echo unserer Besucher:innen ist ausgesprochen positiv. Oft hören wir, dass sie mehr gefunden haben als erwartet. Unsere Kommunikation sollte noch weiter gestärkt werden. Wir sind überzeugt, dass die Meraner:innen stolz auf ihr Museum sein können. Mit vereinten Kräften können wir noch Vieles ausbauen, um ein breiteres Publikum anzusprechen – sowohl Gäste als auch Meraner selbst, mit besonderem Blick auf kürzlich zugewanderte Bürger:innen. Auch so entstehen Gemeinschaft und Zugehörigkeit.

Mit welchen Initiativen gelingt es, verschiedene Alters- und Interessen­gruppen anzusprechen?
Gemeinsam mit dem früheren Direktor Elmar Gobbi und dank der Zusammenarbeit mit Hannes Egger und Verena Malfertheiner haben wir ein vielfältiges, für verschiedene Schulstufen differenziertes Bildungsprogramm entwickelt. Durch direkte Kontaktaufnahme mit dem Museum kann das Vermittlungsangebot spezifischen Bedürfnissen angepasst werden. Wir bieten Museumsführungen für Gruppen jeden Alters und passen die Inhalte dem Publikum an. Das Museum versteht sich als Ort, der alle Interessierten anspricht.

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Ausgabe 23/2025
Meraner Stadtanzeiger 23/2025
Thu, 04. Dec 2025

  • Editorial 23/2025
  • Abkassieren bei den Schwächsten
  • Palais Mamming Museum feiert Doppeljubiläum:
  • Warum nicht eine Red Week vor der Black Week?
  • Zu Ehren der Schneeflocke
  • Skipass für Menschen mit Behinderung: Preisexplosion um 77 Prozent
  • Sokrates 5

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