Wochenblatt Meran
  • Meraner Stadtanzeiger Wochenblatt
  • News
  • Magazin
    • Editorial
    • Der Stieglitz
    • Titelthema
    • So gesehen
    • Wandern in Südtirol
    • Botanischer Spaziergang
    • Ausländer in Meran
    • Chronik
    • Der Sterngucker
    • Erlesenes
    • Gesundheit
    • Historisches
    • Interview
    • Meraner Informiert
    • Porträt
    • Ratgeber
    • Wirtschaft
    • Wohl ist die Welt...
    • Worte zum Nachdenken
  • Service
    • Ausgabenarchiv
    • Blätterarchiv
    • Kleinanzeigen
    • Gesundheit
      • Apotheken Meran
      • Ärzte Meran
    • Kirchen / Gottesdienste
    • Reiseleiter für Meran
    • Wetter für Meran
    • Verkehrsbericht Meran
  • Info
    • Termine
    • Preise / Mediendaten
    • Team
    • Kontakt
  1. meraner.eu 
  2. Wohl ist die Welt...  
  3. Gymnastik des Geistes
Lesezeit: 1 min

Gymnastik des Geistes

Im Winter 2026 von Georg Schedereit


Gymnasium, der Name dieses Schultyps geht zurück auf das altgriechische gymnázesthai, mit nacktem Körper turnen. Bei unseren Temperaturen muss es ja nicht nackt sein. Aber körperliche Bewegung gehört auch in heutigen Stundenplänen ordentlich aufgewertet, genauso wie Musik.

Dies und anderes hörte ich zum 300. Geburtstag des Benediktinergymnasiums in Meran vom früheren österreichischen Unterrichtsminister Karlheinz Töchterle, zur Frage: Taugt „Humanismus“ noch als Basis heutiger Bildungskonzepte?

„Humanista“ – so nannte man ab dem 14. Jahrhundert Universalgenies wie Francesco Petrarca, Pico della Mirandola und Erasmus von Rotterdam. Sie sprachen und schrieben fließend Latein, nach dem Vorbild des altrömischen Influencers Cicero. Einflussreich idealisierten und deklamierten sie das Griechisch antiker Dichter und Denker.

An den ersten Humanisten Francesco Petrarca, geboren 1304 in Arezzo, erinnerte ich mich kürzlich – anschaulicher als seinerzeit im Gymnasium – in Arquà Petrarca, benannt nach ihm, dem berühmten Liebesdichter (aber auch Augustinus-Anhänger). Dort verbrachte Petrarca schwerkrank seine letzten Jahre (die Heilschlammbäder im nahen Abano hatten auch nicht mehr geholfen). Aber die Wiederbelebung des Wahren, des Schönen, des Guten an der Antike, das ist ihm gelungen. Und die Weiterentwicklung des freien subjektiven Empfindens in Richtung Renaissance-Mensch.

Ein zweiter großer Humanist, Pico della Mirandola, verwendete 1486 erstmals den Begriff der Menschenwürde. Um das als unseren zentralen Verfassungswert zu kodifizieren, haben wir dann fünfhundert Jahre gebraucht, seit Picos berühmter Rede über die Menschenwürde, „oratio de hominis dignitate“.

Weiterlesen?

Sie haben der Cookie-Nutzung nicht zugestimmt. Das ist natürlich in Ordnung. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass wir auf die - auch noch so spärlichen - Werbeeinnahmen angewiesen sind, um den Betrieb der Website aufrecht zu erhalten. Falls sie den vollen Inhalt sehen möchten, können sie hier der erweiterten Cookie-Nutzung und somit den Werbeeinblendungen zustimmen und uns so ermöglichen, Werbung von Drittanbietern einzublenden. Danke.

Werbung

Lanarepro - Die Fullservice DruckereiDie Leiter Alm
Ausgabe 2/2026
Meraner Stadtanzeiger 2/2026
Wed, 29. Jan 2025

  • Editorial 02/2026
  • Die Lauben: Dreckiges Aushängeschild der Kurstadt
  • Omar Visintin bereit für Olympia 2026
  • Milano-Cortina, ein bisschen Antholz und IOCoca Cola
  • Wikipedia – seit 25 Jahren Welterbe
  • Gymnastik des Geistes

PDF-Download 2/2026
Meraner Stadtanzeiger
Meraner Medien GmbH
Romstraße 65
39012 Meran
MwSt. 02 635 820 216

Tel. 0473 234 505
P.IVA 02 635 820 216

Bankverbindung:
Südtiroler Volksbank: IT94 O 05856 58590 0405 7122 3610
Südtiroler Sparkasse: IT85 P 06045 58596 0000 0502 0574

  • Impressum
  • Cookies
  • Datenschutz
  • Kontakt
  • powered by dp