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  3. Editorial 10/2025
Lesezeit: 1 min

Editorial 10/2025

Im Frühling 2025 von Eva Pföstl


Im Jahr 2017 kamen bei Grabungsarbeiten rund um die Landesfürstliche Burg in Meran Reste der alten Stadtmauer zum Vorschein. Diese wurden anschließend behutsam freigelegt und sorgfältig dokumentiert. Seit 2019 sind die Mauerreste öffentlich zugänglich – ein stilles, aber eindrucksvolles Zeugnis der Stadtgeschichte. Besucherinnen und Besucher haben seither Gelegenheit, die freigelegten Mauern zu besichtigen und die Landesfürstliche Burg zu besuchen und sich mithilfe fundierter Literatur mit ihrer bewegten Vergangenheit und den einstigen Hausherren vertraut zu machen.

Was jedoch weitgehend im Schatten der öffentlichen Wahrnehmung bleibt, sind die Nebengebäude, die sich einst hinter der Stadtmauer befanden. Diese Bauwerke mussten im Laufe der Zeit moderneren Strukturen weichen – ihre Spuren sind weitgehend ausgelöscht. Hinweise auf ihre Existenz finden sich heute nur noch in wenigen Quellen. Umso wertvoller sind die detaillierten Baupläne, die der Meraner Architekt Carl Moeser (1837–1888) vor rund 150 Jahren anfertigte und die seither im Stadtmuseum Meran verwahrt werden.

Für unsere Titelgeschichte hat Elfriede Zöggeler Gabrieli diesen fast vergessenen Kapiteln der Meraner Stadtgeschichte nachgespürt. Auf Basis intensiver Recherchen rekonstruiert sie die Entwicklung, Funktion und Bedeutung der verschwundenen Nebengebäude – und bringt so ein Stück verlorener Baugeschichte für Sie, liebe Leser und Leserinnen, wieder ans Licht.

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Ausgabe 10/2025
Meraner Stadtanzeiger 10/2025
Thu, 22. May 2025

  • Editorial 10/2025
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  • „Saget Steine mir an, o sprecht ...“
  • Ein Konklave für Meran
  • Friedensstifter in der „ewigen“ Stadt
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