Editorial 24/2025
Im Winter 2025 von Eva Pföstl
Liebe Leserinnen und Leser,
auch in diesem Jahr hat Waltraud Holzner für unsere Weihnachtsausgabe eine zum Nachdenken anregende Geschichte verfasst. Diesmal entführt sie uns zur „Dunklen Krippe“, die alljährlich im Refektorium des Deutschordenskonvents in Lana aufgebaut wird. Der beeindruckende Krippenberg ist das Werk von Frater Gabriel Anton Hochkofler, der ihn in langer, mühevoller Arbeit erdacht und gestaltet hat.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Ausgabe widmet sich der Zenobergbrücke: Im Zuge des Baus der Nordwest-Umfahrung soll die Brücke von Grund auf neu errichtet werden – ein Vorhaben, das nun mit einem Varianteprojekt vorliegt. Der Heimatschutzverein Meran sowie die Heimatpflegevereine Obermais und Untermais haben dazu ausführlich Stellung bezogen. Ihre zentrale Frage: Ist es vertretbar, erhebliche Mehrkosten und eine wesentliche Verschlechterung der Umweltauswirkungen in Kauf zu nehmen, nur um die Sperrung der Verbindung nach Obermais um einige Monate zu verkürzen? Wir beleuchten die Diskussion im Detail.
Zudem lädt Walter Egger zu einer Entdeckungsreise ein: Im Kastanienhain an der Kreuzung Schennastraße/Haflingerstraße, am Eingang ins Naiftal, steht ein originell gestalteter Brunnen, verborgen vor Vorbeifahrenden und nur Ortskundigen bekannt. In seinem Bericht erzählt Egger die Geschichte dieses Kleinods.