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Die Gilfenklamm und die Ruine Reifenegg

Im Sommer 2025 von Margareth Bernard

Hier führt der Weg durch eine Felsgalerie.
Hier führt der Weg durch eine Felsgalerie.

  • Höhenunterschied:
  • Gehzeit: 0:00 Stunden
  • Beste Zeit: bis

Anfahrt: Von Sterzing Richtung Ratschings bis Stange, dort an der Straße große Hinweistafeln und kostenfreier Parkplatz; von Sterzing mit dem Bus Nr. 319 bis Stange.

Wegverlauf: Von Stange (976 m) folgen wir dem Wegweiser „Gilfenklamm“ und wandern auf breitem Weg auf der orografisch rechten Seite des Ratschinger Baches zum Eingang in die eigentliche Klamm, an dem ein Mauthäuschen steht. Nun beginnt der Weg allmählich anzusteigen und bald betreten wir die eigentliche Klamm. Die kühn angelegte Weganlage führt nun mit Brücken, Treppen, Aussichtskanzeln und einer Felsgalerie bald links, bald rechts ansteigend durch die gewaltige, 400 Meter lange Schlucht und endet schließlich beim Gasthof „Jaufensteg” (1.150 m, Einkehrmöglichkeit, Montag Ruhetag; ab Stange gut 1 Stunde) an der Ratschinger Straße.

Rückweg: Rund hundert Meter taleinwärts folgen wir der links abzweigenden Höfe­straße und der Markierung Nr. 11 A, vorbei an einigen Häusern, bis auf 1.235 m Meereshöhe der höchste Punkt der Wanderung erreicht ist. Nach dem letzten Hof wandern wir auf dem links abzweigenden Waldweg Nr. 1 A in Serpentinen und später ziemlich steil hinunter zur Ruine Reifenegg (1.151 m) und weiter hinunter zum Ausgangspunkt der Wanderung (ab Gasthof Jaufensteg ca. 1½ Stunden).

Hinweis: Die Klamm kann von Anfang Mai bis Anfang November täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr (in den Monaten Juli und August von 9.00 bis 18.00 Uhr) gegen eine kleine Gebühr begangen werden.

Schwierigkeit: Der Weg durch die Klamm ist sehr gut gesichert, gefahrlos zu begehen und eignet sich auch für Familien. Der Abstieg zur Ruine ist etwas steil und steinig.

Besonderheiten: Ein Besuch der Gilfenklamm ist ein eindrucksvolles Erlebnis, denn hier erfährt man die Urgewalt der Natur. Die hohen Seitenwände der Schlucht bestehen aus weißem Marmor, der sich durch die Verwitterung meist dunkel, oft grün schimmernd zeigt. Die Gilfenklamm ist die einzige Marmorschlucht in Europa und gilt als eindruckvollste begehbare Schlucht Südtirols. Ein Teil des Marmors der Innsbrucker Hofkirche stammt aus dieser Klamm.

Eine erste Weganlage durch die Schlucht wurde bereits 1896 eröffnet und die Schlucht erhielt den Namen „Kaiser-Franz-Josef-Klamm“. Der Weg hangelt sich zwischen den Felsen entlang und man genießt tolle Blicke in die tiefen Schluchten, in denen das Wasser rauscht. Unser Blick fällt auch in eine unheimliche, tiefe Schlucht, in der ein 15 m hoher Wasserfall zwischen glattgescheuerten Marmorfelsen in die Tiefe donnert.

Die Burg Reifenegg wurde im Jahre 1220 von den Fürstbischöfen von Brixen erbaut und ging 1243 in den Besitz der Grafen von Tirol über. Sie diente am alten Jaufenweg der Sicherung der Zollstange, wovon sich der heutige Ortsname Stange ableitet. 1993 erfolgte die Restaurierung der Ruine, um sie nicht dem vollständigen Verfall preiszugeben.

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Ausgabe 13/2025
Meraner Stadtanzeiger 13/2025
Thu, 03. Jul 2025

  • Editorial 13/2025
  • Sterbehilfe
  • Stiege zum Himmel
  • Klärende Gespräche in der Sommerhitze
  • Die Strand-Lappenblume
  • Die Gilfenklamm und die Ruine Reifenegg

PDF-Download 13/2025
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