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Lesezeit: 1 min

Deutsches Bildungsbürgerideal

Im Winter 2026 von Georg Schedereit


Freiheit und Würde sind schon seit der italienischen Renaissance große Worte. Sie eröffnen so weite Horizonte, dass wir sie kaum definieren, kaum begrenzen können. Auch wenn es um Bildungsideale und Schulziele geht.

Darüber wird nicht erst im heutigen Südtirol lebhaft diskutiert, sondern seit mehr als zweihundert Jahren im gesamten deutschsprachigen Europa.

Als erster „Humanist“ gilt Petrarca, als größter Erasmus. Mit ihrer großen Wiederbelebung und Idealisierung antiker Vorbilder gehen sie über das mittelalterliche Denken hinaus und spenden auch unserem heutigen Europa zeitgemäße Orientierung in Richtung wahrer Menschlichkeit.

Der Begriff „Humanismus“ wurde auf Deutsch erst 1808 geprägt, von Friedrich Immanuel Niethammer. Er und Wilhelm von Humboldt, die deutsche Klassik und das Bildungsbürgertum meinten mit Humanismus vor allem ein erschöpfendes Training in altgriechischer Sprache, Grammatik und Literatur, gar nicht hingegen in Spiel und Sport und Musischem (was in der Antike alles dazugehörte zur Elitebildung; das Handwerkliche und Technische nicht, dafür gab es ja die Sklaven ...).

Mit solch „höherer“ Bildung wollte man ausdrücklich das „Animalische“ im Menschen niederhalten. Vom humanistischen Gymnasium erhoffte man sich ideelle, ästhetische und gesellschaftliche Höherstellung, Wettbewerbsfähigkeit, Fortschritt, auch spirituellen Halt; denn das Leben war vor und nach der Französischen Revolution ja für alle nicht weniger verwirrend, verunsichernd oder deprimierend als heute.

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