Zur Alm Häusler Sam
Im Sommer 2025 von Margareth Bernard
- Höhenunterschied:
- Gehzeit: 0:00 Stunden
- Beste Zeit: bis
Anfahrt: Nördlich von Bozen durch das Eggental nach Birchabruck, rechts weiter zur Straßengabel nach dem Hotel Mondschein, hier links ab und später wieder links ab ins Dorf Eggen, Parkmöglichkeiten im Dorf; mit dem Bus Nr. 181 von Bozen bis Birchabruck und Bus Nr. 184 weiter nach Eggen.
Wegverlauf: Von der Dorfmitte in Eggen (1.130 m) folgen wir der Markierung Nr. 7 westwärts (7 A ignorieren) auf der Straße, bis rechts der Waldweg (ehemaliger Kirchsteig) abzweigt, auf dem wir den Kobhof erreichen. Bald danach wandern wir rechts (Markierung S) etwas steil durch den Wald hinauf und dann auf dem bald breiten, stellenweise auch schmalen Samweg (S = Samweg) in großteils mäßiger Steigung, vorbei an der Hütte Flecker Sam (1.580 m) zur Weggabelung und rechts in kurzem Anstieg zum Häusler Sam (1.547 m, Einkehrmöglichkeit, Montag Ruhetag; ab Eggen 2½ Stunden).
Wir kehren zur letzen Weggabel zurück, wenden uns nach rechts und wandern auf dem breiten Forstweg (Markierung S) leicht bergab, bis nach einer Rechtskurve links ein Forstweg (Nr. 8 und 9) hinauf führt zum querenden Weg. Rechts gelangen wir bald zum Parkplatz in der Nähe des Bewallerhofes. Wir folgen dem Weg Nr. 9 leicht ansteigend bis Obereggen (1.550 m).
Gegenüber der Bushaltestelle rechts vor dem Kreisverkehr beginnt der etwas steile Abstieg Nr. 8 B Richtung Eggen. Wir gelangen zur Häusergruppe Hennewinkel, folgen eine Weile der kaum befahrenen Straße talwärts, bis rechts ein schmales Sträßchen (8 B, später 10) nach Eggen zurückführt (ab Häusler Sam gut 2 Stunden).
Abstiegsvariante: Von der Alm folgen wir der Markierung H und wandern westwärts auf sehr steilem Waldpfad hinunter zum Ortsteil Städtl und auf schmaler Straße (Markierung 10) nach Eggen (ab Alm 1 Stunde).
Orientierung und Schwierigkeit: Für gehgewohnte Wanderer ist es eine leichte Bergwanderung; die Wege sind gut beschildert. Die Abstiegswege sind streckenweise steil. Gutes Schuhwerk ist empfohlen.
Besonderheiten: Das Ortsbild von Eggen wird von der spitztürmigen Nikolauskirche geprägt, daher auch gelegentlich die Ortsbezeichnung St. Nikolaus in Eggen.
Der kaum begangene Aufstieg über die Egghöfe bietet immer wieder schöne Ausblicke. Zuerst gelangen wir zum Kobhof. Das Kobnkirchl ist ein mustergültig instandgehaltenes sakrales Kleinod mit einer Schwarzen Madonna des Eggentaler Künstlers Valentin Gallmetzer (1870-1958).
Die Almgaststätte entstand aus der früheren Hütte auf der Almlichtung Häusler Sam. Seit Sturmtief Vaia gewütet hat, bietet sich von der dortigen Lichtung ein herrlicher Blick zur Rosengartengruppe, während etwas weiter rechts die Latemargruppe aufragt. Beim Abstieg von der Alm können wir auf gestalteten Texttafeln die schönsten Sagen zu den umliegenden Bergformationen lesen.
Obereggen liegt am Fuße des Latemar und ist vor allem den Wintersportlern wegen des Skigebietes (Ski Center Latemar) bekannt.